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SONY DSLR-A700


User-Meinungen zur SONY DSLR-A700

26.01.2008 Liebe auf den ersten Blick  (5 / 5 Punkte) von Gelöschter User
Als Minolta das Kamerageschäft aufgab stand ich auch kurz vor der Aufgabe. Aber nach langen Überlegungen beschloss ich, Sony eine Chance zu geben. Über die Dynax 5D, Alpha 100 und dank der hartnäckigen Bemühungen des kleinen Fotogeschäftes meines Vertrauens wurde ich dann kurz vor Weihnachten stolzer Besitzer einer A700. Die Aussage meines Fotohändlers: „Die wird Dir gefallen“ traf ins Schwarze. Warum?
Alleine die Haptik hat gegenüber der in dieser Hinsicht auch nicht unsympathischen A100 an längen gewonnen. Man hat richtig was in der Hand, mit entsprechendem Objektiv allerdings auch einiges an Gewicht.
Auch die Bedienung hat richtig gewonnen, die Menüs sind übersichtlich und gut zu erreichen, zusätzlich gibt es eine programmierbare Taste, der eine bestimmte Funktion zugewiesen werden kann. Dann eine „Schnellfunktionstaste“, mit der die wichtigsten Optionen via Joystick auf dem Display angewählt werden können sowie 3 frei programmierbare Speicherplätze. Dank zweier handlich angeordneter Einstellräder lassen sich z.B. Belichtungszeiten oder Blende sehr schnell verändern.
Über das Display sind schon viel lobende Worte geschrieben worden, ich kann sie alle nur bestätigen. Klar, hell, kontrastreich und scharf. Hier kann jetzt eine wirkliche Kontrolle der Bilder bei bis zu 13-facher Vergrößerung bereits am Kameradisplay vorgenommen werden.
Zwei weitere Features, die ich anfangs gar nicht beachtete, sind die Fernsteuerung der Kamera. Ein Funkfernauslöser wird mitgeliefert und auch mit dem Laptop kann man via USB-Kabel die Kamera mit der mitgelieferten Software fernsteuern.
Wichtig für mich als jemand, der so oft wie möglich draußen unterwegs ist, war die jetzt realisierte Abdichtung des Gehäuses wie z.B. Spritzwasserschutz und die Versieglung der Tasten. Das hat man aber leider nicht mit 100%iger Konsequenz durchgezogen, der Deckel des Akkufachs wurde davon ausgenommen.
Ebenfalls wichtig und bereits beim ersten Test noch im Geschäft war der schnelle und präzise Autofokus. Das ist schon klasse, wie schnell und genau selbst bei schlechten Lichtverhältnissen hier scharf gestellt wird. Auch die deutliche Kapazitätsanzeige des Akkus (Prozentzahlen statt 3 Balken) überzeugt. Über 600 Bilder mit einer Akkuladung sind möglich.
Die Bildqualität bewegt sich wie bei mittlerweile allen neuen DSLRs auf sehr hohem Niveau, natürlich auch vom Objektiv abhängig. Ein erster ernster Test abends am Brandenburger Tor ergab, dass auch 1600 ISO für den Hausgebrauch völlig ok sind, erst bei extremer Vergrößerung wird ein leichtes Rauschen erkennbar.
Nur die Taste für die manuelle ISO-Einstellung liegt direkt an der Gurtbefestigung, was aber vernachlässigbar ist, denn das lässt sich sehr schnell über die Funktionstaste einstellen. Auch den MF/AF-Schalter betätigt man ab und an aus Versehen, weil man mit dem Daumen rankommt.
Fazit: Eine erstklassige Kamera mit vielen durchdachten Kleinigkeiten, die zu Recht auf den vorderen Plätzen der Tests landet.



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