TEIL 5: Ablehnungsgrund: Unterbelichtung und Überbelichtung
16. November 2010 - 16:10 UhrUnterbelichtung
Moderne Kameras haben mittlerweile recht gute Belichtungsmesser, aber diese automatischen Sensoren arbeiten nicht immer perfekt und manchmal kommt es zu Unter- oder Überbelichtungen.
Sie können schon vor Ort beim Fotografieren die korrekte Belichtung Ihrer Bilder kontrollieren. Spiegelreflexkameras bieten auf dem Infomonitor (auf der Rückseite) die Möglichkeit, sog. Histogramme einzublenden (wie das geht finden Sie im Handbuch der Kamera). Ein Histogramm stellt die verschiedenen Helligkeitswerte im Bild in Abhängigkeit von Ihrer Häufigkeit dar.
Beispiel aus Photoshop, aus dem Tonwertkorrekturfilter, das Histogramm sieht auf dem Kameramonitor sehr ähnlich aus:
So ein Histogramm zu lesen ist nicht schwer. Die dunklen Helligkeitswerte sind links, die hellen rechts. Ein perfekt belichtetes Foto hat in der Regel weder am rechten oder linken Rand „Luft“ bzw. freien Platz. Die Höhe der „Berge“ gibt an, wie groß der Anteil eines bestimmten Helligkeitswerts im Bild ist. Das vorliegende Bild, das zu diesem Histogramm gehört, hat z.B. recht viele mittlere Helligkeitswerte. Es fällt sofort auf, dass der Gipfel ganz rechts, der die höchsten Helligkeitswerte markiert, deutlich nach links verrückt ist, es gibt also noch reichlich Platz zwischen dem Ende der Kurve und dem rechten Rand. Wenn Sie so etwas sehen, wissen Sie sofort, dass das Bild unterbelichtet ist.
Histogramm-Bild / Original:
Das Bild ist unterbelichtet und hat einen Farbstich (alles ist in Blau getaucht, auch wenn das vorherrschende Licht vielleicht blau war, ist es doch zu blau!).
Merke: Kontrollieren Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen das Histogramm des Fotos an Ihrer Kamera, wenn das Histogramm auf der rechten Seite Platz zum Rand hat, liegt eine Unterbelichtung vor.
Wenn Sie eine Unterbelichtung bemerken, können Sie an Ihrer Kamera die Belichtungskorrektur benutzen. Wählen Sie eine positive Korrektur, z.B. +2/3 und fotografieren Sie das Motiv erneut. Kontrollieren Sie danach die Belichtung und korrigieren Sie ggf. nochmal, bis die Belichtung stimmt.
Was aber tun, wenn Sie erst zu Hause bemerken, dass das Bild unterbelichtet ist?
Sie können Unterbelichtungen begrenzt per Software korrigieren. Wenn Sie im RAW-Format fotografieren, lassen sich z.B. Fehlbelichtungen einfacher beheben. Sie können im RAW-Konverter nachträglich die Belichtung nach oben oder unten korrigieren ohne allzu große Verluste der Bildqualität zu erhalten. Es gibt eigene Schieberegler im Konverter, die allein dazu dienen, die Belichtung anzupassen. Sie brauchen nur wenig Einarbeitung, um herauszufinden, wie Sie die Fehlbelichtung korrigieren können.
Achtung: Wenn Sie unterbelichtete Bilder in der Belichtung korrigieren, also „heller“ machen, treten sehr schnell Artefakte und Bildrauschen in den zuvor dunklen Bildteilen auf. Hier hilft dann nur eine zusätzliche Entrauschung der betroffenen Bereiche. Achten Sie also bei Belichtungskorrekturen unbedingt auf Artefakte und Bildrauschen!
Was aber tun, wenn Sie nur im JPEG-Modus der Kamera fotografiert haben?
RAW-Konverter bieten in der Regel die Möglichkeit, JPEGs zu bearbeiten. Wenn Sie keinen RAW-Konverter haben oder damit nicht arbeiten wollen, bleibt Ihnen nur noch ein Bildbearbeitungsprogramm.
So können Sie Unterbelichtungen in Photoshop (andere Programme funktionieren analog) beheben:
Führen Sie eine Tonwertkorrektur durch. Das Menü dazu finden Sie unter Bild – Korrektur – Tonwertkorrektur. Wahlweise können Sie auch eine Einstellungsebene benutzen (diese bietet mehr Flexibilität).
Um die Belichtung zu korrigieren verschieben Sie das obere weiße Dreieck nach links, bis Sie näher an der Kurve sind. Sie können zusätzlich auch das graue Dreieck in der Mitte steuern, dieses beeinflusst den Kontrast. Der untere Regler steht für den Tonwertumfang und bestimmt, wie hell der hellste und wie dunkel der dunkelste Ton sein soll. Experimentieren Sie mit den Reglern und bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie Sie die Regler verschieben müssen, um das Bild besser aussehen zu lassen.
Sie können natürlich auch eine Auto-Tonwertkorrektur versuchen, dazu gibt es die „Auto“ Schaltfläche. Hier korrigiert Photoshop automatisch die Tonwerte, allerdings empfehlen wir Ihnen die manuelle Korrektur zu verwenden.
Manchmal müssen Sie zusätzlich, zur Korrektur der Unterbelichtung, noch die Sättigung erhöhen, mit dem Kontraste-Regler Kontraste verstärken (zu finden unter Bild – Korrektur – Helligkeit/Kontrast) und entrauschen.
Histogramm-Bild / Korrektur:
Bei diesem Bild wurde folgende Bearbeitung gemacht:
- Tonwertkorrektur
- Sättigung erhöht (getrennt für den Himmel und die Gebäude)
- Kontrast verstärkt
- Fotofilter eingesetzt – die Gebäude wurden gezielt etwas wärmer gemacht (also weniger blau)
- Schatten in den Bäumen mit der Funktion Tiefen/Lichter leicht aufgehellt
- entrauscht, weil das Bild nach der Aufhellung ziemlich stark rauschte
Beispiel für Adobe Lightroom:
Hier sehen Sie eine Vorher/Nachher Ansicht in Lightroom. Solche unterbelichteten Bilder wie in diesem Beispiel werden relativ oft eingereicht. Das Bild links wirkt trüb, trist und viel zu kalt. In Lightroom wurde die Farbtemperatur des Bildes leicht erhöht, so dass das Bild mehr Gelbanteil erhält, um den kühlen Farbton zu entfernen. Dann wurde die Belichtung leicht nach oben korrigiert, der Kontrast erhöht und die Wiederherstellung benutzt, um die jetzt leichte Überbelichtung im Gesicht des Schafes zu korrigieren. Abschließend wurden noch Lebendigkeit und Sättigung erhöht. Alles in allem dauerte die Bearbeitung nur wenige Sekunden.
Beispiel Adobe Photoshop / Original:
Mit einer Tonwertkorrektur, gezielter Erhöhung der Sättigung der blauen und gelben Bildbestandteile, dem Werkzeug Tiefen/Lichter und einer Erhöhung des Kontrastes sowie abschließender Rauschreduzierung ergibt sich dann dieses Bild:
Beispiel Adobe Photoshop / Korrektur:
Mit wenig Aufwand lassen sich aus tristen Bildern Fotos machen, die lebendiger wirken und von der Bildredaktion auch angenommen werden!
Merke: Vermeiden Sie Unterbelichtungen direkt beim Fotografieren, indem Sie das Histogramm Ihrer Bilder kontrollieren. Fotografieren Sie im RAW-Modus, so können Sie hinterher einfach und schnell Fehlbelichtungen im RAW-Konverter korrigieren. Die Korrektur per Bildbearbeitung ist möglich, benötigt aber mehr Zeit und ist nicht so effektiv wie die Schieberegler im RAW-Konverter. Bei Korrekturen von Unterbelichtungen können schnell Artefakte und Bildrauschen entstehen, die unbedingt entfernt werden müssen. Bei zu starken Unterbelichtungen ist das manchmal nicht mehr möglich! Das Foto ist in diesem Falle verloren.
Überbelichtung
Zum Thema Überbelichtung gibt es im Prinzip das gleiche wie bei der Unterbelichtung zu sagen: kontrollieren Sie die Belichtung am LCD-Monitor Ihrer Kamera. Lassen Sie sich das Histogramm anzeigen. Ein überbelichtetes Histogramm sieht zum Beispiel so aus:
Charakteristisch für Überbelichtung ist, dass sich die Helligkeitswerte am rechten Rand des Histogramms sammeln. Hier sieht man gut, dass das Bild fast nur helle Tonwerte hat und weitere Tonwerte kaum vorhanden sind.
Hier das dazugehörige Foto:
Wie Sie sehen, ist das Bild stark überbelichtet, die Farben sind blass und ausgewaschen.
Sie können solche Überbelichtungen, wie auch schon die Unterbelichtungen, korrigieren, indem Sie vor Ort bei der Aufnahme exemplarisch die Belichtung am LCD-Monitor Ihrer Kamera kontrollieren. Zusätzlich zum Histogramm bieten Spiegelreflexkameras auch eine Überbelichtungswarnung an. Wenn Sie diese aktivieren sind Überbelichtungen sehr einfach zu erkennen: im Vorschaubild auf dem LCD-Monitor blinken überbelichtete Bildbereiche.
Sie müssen jetzt einfach nur eine negative Belichtungskorrektur durchführen z.B. -1 und machen Sie das Foto nochmal. Kontrollieren Sie erneut die Belichtung.
Wenn Sie erst zu Hause feststellen, dass ein Bild überbelichtet ist und Sie dieses Bild aber trotzdem gerne verkaufen möchten, so können Sie, wenn Sie im RAW-Format fotografieren, nachträglich im RAW-Konverter ganz bequem die Belichtung anpassen. Wenn die Überbelichtung nicht zu massiv ist, geschieht das sogar ohne Qualitätsverlust!
In Adobe Lightroom müssen Sie einfach nur den Schieberegler für die Belichtung ein wenig nach links verschieben. Wenn Sie jetzt noch am Kontrast, an der Sättigung und Lebendigkeit, sowie am Aufhelllicht (um dunkle Bildbereiche wieder leicht aufzuhellen) arbeiten und einen Verlaufsfilter auf den Himmel anwenden, um dem Himmel noch zusätzlich Farbe zu geben, können Sie in weniger als 30 Sekunden dieses Ergebnis erzielen:
Von der vorherigen Überbelichtung ist nichts mehr zu sehen.
Wenn Sie im JPEG-Modus fotografiert haben, kann Adobe Lightroom (andere Programme teilweise auch) trotzdem Ihr Foto bearbeiten. Sie müssen hier nur wissen, dass JPEG-Bilder nicht so viel Bearbeitungsspielraum wie RAW-Bilder aufweisen und viel schneller Artefakte und abgerissene Tonwerte im Bild auftreten.
Wenn Sie keinen RAW-Konverter besitzen (oder wenn die mit der Kamera mitgelieferte RAW-Software diverse Funktionen nicht aufweist), können Sie auch per Bildbearbeitungsprogramm Überbelichtungen korrigieren. Dies erfordert dann etwas mehr Handarbeit.
Wie das in Photoshop genau geht wird nachfolgend kurz erklärt:
1. Bild öffnen
2. Die Hintergrundebene mit dem Tastenkürzel STRG+J duplizieren, ansonsten verbirgt sich der Befehl dafür im Menü „Ebene“ und dort dann unter „Ebene duplizieren“
3. Die duplizierte Ebene aktivieren (einmal den Namen in der zugehörigen Palette anklicken) und dann in der Ebenenpalette den Kopiermodus (das Auswahlmenü links in der Palette) von Normal auf Multiplizieren ändern. Nicht erschrecken, wenn das Bild jetzt ggf. plötzlich viel zu dunkel sein sollte!
4. Jetzt einfach die Transparenz der multiplizierten Ebene ändern, bis man den gewünschten Nachbelichtungseffekt hat. Man kann jetzt die beiden Ebenen mit STRG+E zusammenführen.
5. Falls die schattigen Bereiche im Bild jetzt zu dunkel sind, starten Sie das Werkzeug Tiefen/Lichter, Sie finden es im Menü Bild, unter Anpassungen und dort Tiefen/Lichter. Sie sollten hier die erweiterten Optionen aktivieren. Für Tonbreite und Radius kann man als Startwerte sowohl bei Tiefen als auch Lichter 50 px und 100 px eingeben, bei der Stärke beginnen Sie bei 0. Die anderen Optionen bleiben unverändert. Dann bei den Tiefen allmählich die Stärke anheben. Sie sehen, dass nur die schattigen Bereiche heller werden. Falls auch andere Helligkeitsbereiche betroffen sind, müssen Sie einfach die Tonbreite reduzieren. Sie können zusätzlich die hellen Bereiche etwas dunkler machen, indem Sie bei den Lichtern die Stärke erhöhen. Aber Vorsicht! Gerade bei 8 Bit JPEGs kommen hier sehr schnell hässliche Artefakte ins Bild, weil versucht wird, Bildinformationen zu restaurieren, die nicht mehr vorhanden sind.
6. Falls Ihnen die Farben jetzt zu kräftig erscheinen (was beim Multiplikationsmodus passieren kann), einfach die Farbsättigung des Bildes ein wenig verringern.
Nochmal zur Betonung: Überbelichtungen von JPEGs zu korrigieren, ist nur eingeschränkt möglich! JPEGs besitzen oft nicht genug Bildinformationen, um überbelichtete Bildbereiche zur vollen Zufriedenheit zu korrigieren!
Am Beispiel oben können Sie sehen, dass bei JPEGs nur wenig Spielraum zur Bearbeitung vorhanden ist. Das linke Beispiel wurde nach der weiter oben erklärten Methode korrigiert. Schon jetzt tauchen leichte Artefakte im Himmel auf, sichtbar als Streifenbildung (bei der kleinen Bildgröße ist dies nur ansatzweise zu erkennen, auf 100% Bildgröße ist es deutlich zu sehen!). Die Artefakte können durch eine zusätzliche Nachbearbeitung (z.B. Himmel maskieren und Gaußscher Weichzeichner) noch entfernt werden.
Das Beispiel rechts wurde noch intensiver nachbearbeitet, um der Belichtung aus Lightroom nahe zu kommen. Jetzt sehen Sie massive Artefakte in Form von Streifenbildung im Himmel. Es handelt sich um sog. Tonwertabrisse. Es sind nicht genug Bildinformationen vorhanden, um den Farbverlauf im Himmel glatt darzustellen, stattdessen findet der Übergang von einem Farbton zum nächsten abrupt und sprunghaft statt. Dieses Bild ist unbrauchbar und lässt sich eigentlich nicht mehr reparieren. Und selbst in diesem Beispiel ist die Farbe des Himmels noch weit von der Version aus Lightroom entfernt! Fotografien Sie also am besten im RAW-Format!
Nicht immer sind Bilder komplett überbelichtet, häufiger noch kommt es vor, dass nur bestimmte Bildteile überbelichtet sind. Auch hier kann das RAW-Format helfen. Es gibt einen eigenen Wiederherstellung-Schieberegler, der durch Überbelichtung verlorene Bilddetails zurückholt. So etwas ist mit JPEGs fast gar nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich.
Hier ein konkretes Beispiel:
Das weiße Gefieder des Schwans ist im linken Bild überbelichtet. Die Überbelichtung wurde im rechten Bild wie folgt behoben: Der Wiederherstellung-Regler in Lightroom wurde nach rechts verschoben, der Regler für die Lichter der Gradationskurve etwas nach links bewegt. Zusätzlich wurde noch an der Sättigung, am Aufhelllicht und am Kontrast gearbeitet. Der ganze Vorgang dauerte weniger als 20 Sekunden.
Beispiel Photoshop
Wenn Sie versuchen, dasselbe Bild als JPEG in Photoshop (mit Tiefen/Lichter und/oder negativ multiplizieren einer Ebenenkopie) nachzubearbeiten, kommt leider nichts Brauchbares heraus, wie Sie am Beispiel Photoshop sehen können.
Das Gefieder konnte nicht wieder komplett hergestellt werden, es fehlt dem JPEG an Bildinformationen.
Solche Bilder werden abgelehnt! Meistens lohnt es sich nur dann, Überbelichtungen zu korrigieren, wenn Sie im RAW-Format fotografieren.
Übrigens ist eine (nicht zu starke) Überbelichtung überhaupt kein Problem, solange Sie im RAW-Format fotografieren. Wie Sie an den Beispielen hier sehen könnten, bietet RAW einigen Spielraum bei der Korrektur von Überbelichtungen. Es treten auch nicht so schnell Artefakte auf wie bei der Korrektur von Unterbelichtungen.
Zum Abschluss dieses Abschnitts noch ein weiterer Fall. Digitale Kameras sind für die verschiedenen Farbkanäle rot, grün und blau unterschiedlich empfindlich. So reagieren Digitalkameras sehr viel empfindlicher auf rotes Licht.
Dieser Effekt kann unter bestimmten Bedingungen dazu führen, dass Fotos mit roten Objekten bzw. rotem Licht zur Überbelichtung neigen, obwohl das Foto als solches laut Kamera korrekt belichtet wurde. Ganz besonders können Sie dies beim Fotografieren von Blumen beobachten. Es kann schnell passieren, dass eine rote Blume überstrahlt, der Rotanteil im Foto also überbelichtet ist.
Beispiel Rose 1
Bei diesem Motiv meldet der Belichtungsmesser der Kamera, dass das Motiv korrekt belichtet ist, allerdings ist der Sensor für rotes Licht viel empfindlicher, weshalb die Blume überstrahlt.
Wenn Sie rote Blumen und andere überwiegend rote Objekte fotografieren, sollten Sie also auf Überbelichtungen achten. Ein normales Histogramm, das nur Helligkeitswerte zeigt, hilft hier nicht immer weiter. Einige Kameras bieten Ihnen an, das Histogramm für den roten, blauen und grünen Kanal getrennt anzuzeigen. Wenn das Histogramm für den roten Kanal deutlich rechts zum Rand hin verschoben ist, ist der rote Farbkanal überbelichtet.
In diesem Falle nehmen Sie eine Belichtungskorrektur an der Kamera vor, z.B. -2/3, und kontrollieren danach nochmal das Foto.
Beispiel Rose 2
Sie können als weitere Möglichkeit, nachträglich in Lightroom, den roten Farbkanal gezielt korrigieren. Gehen Sie dazu zum Abschnitt HSL / Farbe / Graustufen im Entwickeln-Menü, aktivieren Sie die Option HSL, falls diese nicht bereits aktiv ist, und gehen Sie dann zu der Option für die Luminanz (Helligkeit).
Sie können dann den Schieberegler für den Rotanteil im Bild gezielt verschieben und so die Überbelichtung nachträglich korrigieren. Sie sollten hierfür idealerweise im RAW-Format fotografieren.
Screenshot aus Lightroom:
Merke: Sie sollten starke Überbelichtungen direkt beim Fotografieren vermeiden, indem Sie das Histogramm Ihrer Bilder kontrollieren und ggf. die Überbelichtungswarnung aktivieren. Fotografieren Sie im RAW-Modus, so können Sie hinterher einfach und schnell Fehlbelichtungen korrigieren. Leicht überbelichtete Bilder lassen sich in RAW-Modus praktisch verlustfrei nachbearbeiten. Die Korrektur von überbelichteten JPEGs per Bildbearbeitung ist nur eingeschränkt möglich, braucht sehr viel mehr Zeit und ist nicht so effektiv wie die Schieberegler im RAW-Konverter. Achten Sie bei roten Objekten und bei rötlichem Licht auf Überbelichtungen im roten Farbkanal und korrigieren Sie direkt in der Kamera oder nachträglich per Software.






































