Mehr Budget wagen?

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Zum Konzept von Zoonar gehört es, dass Bildkäufer Mischkalkulationen aus Micro- Mid- und Macrostock-Bildern bilden können. Auf diese Weise kann der Kunde den Kauf von teuren Bildern durch Hinzunahme günstiger Bilder so ausgleichen, dass das vorgegebene Budget erreichbar bleibt. Immer mehr Kunden machen von diesem Angebot Gebrauch. Leider haben wir festgestellt, dass viele Microstock-Fotografen bei Zoonar das Preisniveau “Normal” verwenden. Dann kostet ein Bild bei uns bis zu 100.- Euro, dass bei einer anderen Agentur für 1-4.- Euro erhältlich ist. Das verhindert nicht nur Verkäufe sondern sorgt auch bei manchem Kunden für Unmut.

Der Anteil der Budget-Bilder bei Zoonar liegt bei rund 20%. Wir würden diesen Anteil gerne erhöhen, um attraktiver für Bildkäufer zu werden. Daher möchten wir alle Fotografen auffordern doch mehr Budgetbilder bei Zoonar einzustellen. Insbesondere solche Fotografen, die Ihre Bilder gleichzeitig bei anderen Agenturen deutlich billiger anbieten. Der Budgetpreis bei Zoonar liegt noch immer über dem Niveau vieler Microstockanbieter. Und bei Honoraranteilen bis 80% bleiben auch garantiert keine Centbeträge über. Die minimale Ausschüttung liegt beim günstigsten Preis (das sind 2.- Euro) bei rund einem Euro für den Fotografen.

Hier eine Preisübersicht:

Format Discount Standard Premium
Internet 2,00 € 10,00 € 25,00 €
DIN A6 3,00 € 15,00 € 50,00 €
DIN A5 5,00 € 30,00 € 90,00 €
DIN A4 9,00 € 70,00 € 120,00 €
Original 15,00 € 100,00 € 170,00 €

Alle Preise in EUR

Aufschläge

Royalty Free-Lizenz +100%

Auflagen

ab 100.000 +25%
ab 500.000 +50%
ab 2 Mio. +75%
ab 4 bis 5 Mio. +100%

Mit bis zu 30.- Euro ist unser “Micropreis” immer noch moderat angelegt. Wer seine Bilder nicht zu “Billigpreisen” anbieten möchte, sollte sich von dieser Aufforderung bitte nicht angesprochen fühlen. Das soll kein Plädoyer für den Micropreisbereich als Solches sein.  

Kategorie: Allgemein 19 Kommentare »

19 Reaktionen zu “Mehr Budget wagen?”

  1. Eve

    Hallo Herr Krabs,
    ich kann Ihrem Vorschlag nur zustimmen, kaum einer meiner Kunden ist bereit, für ein Bild 70 € oder mehr auszugeben. Ich verkaufe selbst einen Teil meiner Bilder im “Low-Budget”-Bereich und habe den Erfahrungswert, dass ich damit insgesamt gesehen deutlich mehr Umsatz mache.

  2. Georg

    Werter Herr Krabs,

    Zitat “Leider haben wir festgestellt, dass viele Microstock-Fotografen bei Zoonar das Preisniveau “Normal” verwenden. Dann kostet ein Bild bei uns bis zu 100.- Euro, dass bei einer anderen Agentur für 1-4.- Euro erhältlich ist. Das verhindert nicht nur Verkäufe sondern sorgt auch bei manchem Kunden für Unmut.”

    Ohne eine lange Diksussion vom Zaun brechen, aber dieser Sachverhalt sorgt nicht nur für Unmut bei Kunden, sondern auch bei Fotografen. Denn dadurch wird die Seriosität und Professionalität von Fotografen untergraben – und deren Existenzgrundlage unterminiert – , die betriebswirtschaftlich rechnen müssen und daher nicht wie ein Hobbyfotograf sich über ein Veröffentlichung plus eine handvoll Euros freuen können. Diese Aussage mag auf Widerspruch stossen, ich halte sie aber für berechtigt.

    So sehr mir das Zoonar-Konzept und dessen Management zusagt, so sehr vermisse ich klare Spielregeln, die besagen, dass ein Bild, das anderswo für 5( o.ä. Mikropreise) Euro oder, noch schlimmer, 5 Dollar angeboten wird, bei Zoonar weder als Standard noch als Premium-Foto im Angebot stehen kann. …. auf Widerhandlung steht Höchststrafe = Ausschluss….

    Es gibt in der Zwischenzeit eine wachsende Anzahl Agenturen in Europa und Uebersee, die so verfahren, und das tut allen gut: der Agentur, dem Fotograf und dem Kunden. Und was Zoonar angeht, ein solche Praxis würde in einert Weise das Konzept der Mischkalkulation der Agentur beeinträchtigen.

    Beste Grüsse

  3. Georg

    Korrektur

    Es gibt in der Zwischenzeit eine wachsende Anzahl Agenturen in Europa und Uebersee, die so verfahren, und das tut allen gut: der Agentur, dem Fotograf und dem Kunden. Und was Zoonar angeht, ein solche Praxis würde in KEINER Weise das Konzept der Mischkalkulation der Agentur beeinträchtigen.

  4. michaelkrabs

    Eine solche Praxis halte ich für undurchführbar. Wer soll das kontrollieren? Dafür bräuchten wir alleine 10 Mitarbeiter. Vielleicht können wir uns das in einigen Jahren leisten aber jetzt sicher nicht. Lieber hätte ich erstmal 10 Marketingmitarbeiter, denn ohne Verkäufe nützt uns auch das beste Kontrollsystem nichts. Sie würden Ihre Bilder dennoch wieder löschen…

    Wir setzen hier auch auf den Verstand der Menschen. Wer seine Bilder bei Zoonar deutlich teurer anbieten als woanders, wird wohl nichts verkaufen. Die Kunden vergleichen heutzutage ja recht genau…

  5. Renate Krafft

    Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es weder mit Reglements noch mit der Vernunft mancher Fotografen weit her. Selbst dort, wo BAs drastische AGB-Änderungen durchgesetzt haben, wurden Mittel und Wege gefunden, diese zu umgehen.Da bietet eben die Ehefrau des Fotografen die gleichen Bilder anderswo günstiger an. Das dürfte selbst für Kunden kaum zu durchschauen sein.
    Für mich sind derartige Vorgehensweisen schlichtweg Betrug, sowohl am Kunden als auch an der betreffenden BA. Gemäß der freien Marktwirtschaft gibt es hier keine Reglements, die zu ahnden wären, wohl aber AGBs, auf deren Einhaltung zu achten ist. Ob eine flächendeckende Kontrolle möglich ist, steht auf einem anderen Blatt. Obwohl ich nur zufällig und stichprobenartig neue Bilder in diversen BAs sehe, gibt es immer wieder ein paar Leute, die mir auffallen. Und das ist nur die eine Variante….

    Lieben Gruß Renate

  6. michaelkrabs

    Sicher wahr, aber das Argument mit den Verkäufen bleibt. Wir haben ja eine (abgespeckte) Microstockvariante und wer seine Microstockbilder die es woanders für 1.- Euro gibt bei uns für 10-170.- Euro anbietet, wird schlicht und einfach fast nichts verkaufen. Dieses Vorgehen macht zumindest finanziell keinen Sinn, denn die Bilder würden im Bereich Budget ja vielleicht gekauft werden, zumindest haben wir hier eine steigende Nachfrage…

    Auf der anderen Seite stelle ich fest, dass viele Kunden durchaus 100-200 Euro für ein wirklich gutes Bild ausgeben. Sie erhoffen sich dann aber auch, dass es dieses Bild nicht irgendwo für 1.- Euro gibt und somit (auch ohne Exklusivlizenz) wenig Gefahr einer vergleichbaren Verwendung beispielsweise bei der Konkurrenz gibt. Bei sehr häufigen Motiven (bestimmte Freisteller oder Symbolbilder) gibt auf der anderen Seite kaum noch ein Kunde viel Geld aus, denn jeder weiß dass es diese Bilder woanders deutlich günstiger gibt. Es sind vor allem aufwendige und seltene Motive (aber zum Beispiel auch Reisebilder, die fast immer Unikate sind durch unterschiedliche Perspektive, Wetterverhältnisse, Jahreszeiten usw.) für die auch gute Preise gezahlt werden. Das wird auch so bleiben, denn der Microstockmarkt erreicht nicht alle Bildbereiche.

  7. Manfred Grebler

    > Auf der anderen Seite stelle ich fest, dass viele Kunden durchaus 100-200 Euro für ein wirklich gutes Bild ausgeben. Sie erhoffen sich dann aber auch, dass es dieses Bild nicht irgendwo für 1.- Euro gibt und somit (auch ohne Exklusivlizenz) wenig Gefahr einer vergleichbaren Verwendung beispielsweise bei der Konkurrenz gibt.

    Genau das wäre aber ein Argument für den Vorschlag von Georg, das Einstellen von wonaders-Microstock-Bildern in Standard oder gar Premium in den AGB bzw. im Vertrag zu verbieten:
    Denn der oben genannte Kunde wird sicher nicht erfreut sein, wenn er zufällig mitbekommt, daß das Bild eben doch anderswo für 1 Euro angeboten wird. (Und dann in Zukunft vielleicht eher Zoonar meiden.) Nicht jeder Kunde wird wohl erst alle Microstocks durchsuchen vor einem Verkauf.

    Klar kann Zoonar die Einhaltung dieser Bestimmung dann nicht wirklich überprüfen. Aber zum einen gibt es sicherlich Fotografen, die zwar in der Hinsicht keine “Moral” haben, aber sich von einer Vertrags-Klausel dann doch abschrecken lassen. Ich denke es gibt wohl auch Fotografen, denen ist dieses Problem gar nicht bewußt (und nicht jeder liest diese Blog-Kommentare hier), und da keine derartige Einschränkung im Vertrag / in der FAQ steht, denken diese sich dann wohl auch nichts Böses.
    Und ab und zu würde solche Verstösse sicher zufällig bekannt werden und dann hätte man ein “Exempel”. ;-)

  8. michaelkrabs

    Darüber haben wir schon oft im Team diskutiert, uns aber noch nicht zu einer solchen absoluten Klausel durchgerungen.

    Ein wenig Spielraum ist ja auch nicht verkehrt. So gibt es durchaus Micro-Fotografen welche die “Seite wechseln” wenn sie erstmal merken, was man mit guten Bildern verdienen kann. Gerade bei Alamy kommt das häufiger vor. Ein Preis-Mix aus Micro-, Mid- und Macrostock ist eigentlich dass, was uns vorschwebt. Wobei ich ursprünglich dachte, dass die Fotografen ihre Portfolios dementsprechend ausrichten würden (das wäre ja auch mal etwas Neues auf dem Markt). Ich stelle aber fest, dass die meisten stets bei einer Preisklasse bleiben, also nur Budget, nur Normal oder nur Premium wählen. Vielleicht ändert sich das aber noch, wenn Zoonar bekannter ist und man dann wirklich Kalkulationen darüber anstellen kann, welche Motive in welcher Preisklase am besten laufen. Damit das klappt brauchen wir als Agentur aber eine kostant hohe Nachfrage, die wir noch nicht haben.

    Wir wollen es nicht kategorisch ausschließen, aber es sollten Ausnahmen sein, um zu testen, welche Preise man mit welchen Bilder erzielen kann. Sollte es häufiger ungute Reaktionen von Kunden geben, so würden wir diese Praxis aber sicher überdenken. Die Kunden sind hier das entscheidende, ich habe ansonsten kein Problem damit wenn Fotografen andere Preisklasse antesten wollen. Das stört mich nicht.

  9. Renate Krafft

    Konkret fühle ich mich von der Problematik nicht betroffen, obwohl ich die Preisfindung manchmal nicht ganz einfach finde. Mich hat auch schon einmal ein Kollege verwundert gefragt, warum ich meine Bilder bei Zoonar “verschenke”.
    Umgekehrt bringe ich eine Reihe Bilder erst gar nicht bei preiswerteren Agenturen unter, weil die Motive zu ausgefallen sind. Die stehen dann mehr oder weniger exklusiv bei Zoonar, aber eher unbeabsichtigt. Da mache ich mir dann auch keine Sorgen- wer das Motiv unbedingt braucht und will, wird es dann halt kaufen und auch zu einem höheren Preis.
    Das nehme ich erstmal probeweise in Kauf, indem ich mich auf möglichst noch nicht vorhandene, gleichwohl möglichst attraktive Motive mit präzisen Keywords konzentriere.
    Manchmal dauert es recht lange, bis ich mich bei einem Bild für eine Preiskategorie entschieden habe, die sich manchmal noch ändert. Aber diese Entscheidung treffe ich gezielt für jedes einzelne Bild.
    Mir ist aber auch aufgefallen, daß manche Fotografen an einzelnen Preiskategorien kleben und alle Bilder zum gleichen Preis anbieten. Im banalsten Fall steckt Bequemlichkeit dahinter, Zeit für ein paar zusätzliche Klicks zu erübrigen, gerade bei den berühmten Massenuploads. Denen wäre es vermutlich nur recht, wenn eine Agentur den Preis vorgibt, egal in welcher Höhe. In diesem Fall wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sich entsprechende Einstellungen und Verhaltensweisen ändern.
    Ansonsten finde ich diesen Preis-Mix gut und auch die Freiheit, selbst über den Preis entscheiden zu können, selbst wenn es manchmal schwierig ist und Erfahrungswerte fehlen. Das können manche Profis sicherlich besser abschätzen. In vielen Fällen reicht es ja schon, sich einfach ein bißchen Mühe zu geben, von der Bildauswahl über die Keywords bis hin zur Preisgestaltung.

    Lieben Gruß Renate

  10. matthi

    Ich habe jetzt auch angefangen, meine Bilder bei einer der grösseren “Billigagenturen” einzustellen, einfach mal probehalber und selbstredend habe ich auch sofort nach Annahme entsprechend diese Bilder von Normal/RM auf Discount/RF geändert, in sofern ist dieser Beitrag für mich “top aktuell”.

    Das ist ja wohl normaler Menschenverstand, der einen dazu veranlasst,diese Preis/Rechteänderung vorzunehmen.

    Leider gibt es bei zoonar immer noch zu wenige potentielle Käufer/Nachfrager, und ich hoffe, dass sich dies im Laufe der Zeit zunehmend bessert, was ja auch der Fall ist, bloss eben auch logischerweise entsprechend Zeit braucht.

    Zudem “schlafen” die anderen ja auch nicht, und der Markt ist hart umkämpft.

    Ich habe neulich eine “Sessione” hier in Barcelona gemacht, und stand direkt neben einem Ukrainer, der quasi durch Standort und Aufbau zumindest ähnliche Bilder gemacht hatte wie ich.

    Wir kamen dann in´s Gespräch und gingen auch noch zusammen Essen, wobei er mich dann auf besagte billigBA aufmerksam machte, wo er mit einem sehr kleinen Portfolio schon recht gute Umsätze erziehlt hatte.

    Im Schnitt waren es fast 2$/Bild/Jahr.

    Das mag nicht viel klingen, hat man aber über 1000 Bilder, und liesse sich das so “einfach” hochrechnen, so ist das doch zumindest für den ambitionierten Hobbyfotografen die “halbe Miete”, sprich, das Equipment liesse sich so schon zum grossen Teil finanzieren.

    Dass das dem Profi nicht genug sein mag, ist klar, vom erreichen des “breakeven” kann man schliesslich nicht leben.

    Andererseits gibt es eben genug solcher Fotografen und dann eben auch diese Fotos, die so oder so angeboten werden.

    Und es hilft dann schlussendlich niemandem, diese Bilder hartnäckig als Standart/RM anzubieten, wenn es die eben ähnlich woanders für nen zehntel oder weniger gibt, nicht dem Fotografen und nicht der BA.

    Für mich habe ich mir das jetzt so überlegt, dass sich ein Bild so ca 2 bis 3 mal im Discount verkaufen sollte, damit es sich “trägt”, dann kann man es ja immer noch mal wieder hochstufen, weil es seine “Schuldigkeit” getan hat, das werde ich dann sehen.

    Aber das A und O ist halt auch, dass Bilder zumindest mal von potentiellen Bildkäufern überhaupt gesehen werden, und wenn man dann in der Statistik eines solchen Billiganbieters auf Grund der schlichten Masse am 1. Tag schon mehr Aufrufe für ein Bild hat, als anderswo im ganzen Monat, kann man sich schnell die Erfolgsaussichten ausrechnen.

    Ich hoffe wirklich, dass zoonar hier in Zukunft deutlich zulegen, kann, da es eine wirklich sympatische BA ist, aber andererseits kann es auch nicht sein, dass dritte ihre Bilder erfogreich für 2$ verkaufen, wenn diese 2$ meine hätten sein können..und da hilft alles lamentieren nichts, der Markt ist halt, wie er ist.

    Und wenn ich beobachte wie viele Touristen hier allein täglich vor der Sagrada Familia “ausgekippt” werden, kommt man bestimmt auf mehrere tausend Bilder / Tag, die alleine von diesem Objekt gemacht werden, und wenn man halt schwerpunktmässig auf Reisen fotografiert bzw an einem touristischen Standort wohnt, ist es halt schwierig, und die tausenden an Fotos / Tag allein in BCN können nicht alle schlecht sein, und ähnliches dürfte für HH, NY, Berlin etc gelten

  11. michaelkrabs

    Klar laufen die VIPs besser. Wir müssen die Namen hier auch gar nicht nennen, denn die Marktführer sind ja allgemein bekannt. Dafür bieten sie ja auch oft schlechtere Bedingungen (deutlich weniger Honoraranteile, teilweise RF-Zwang, Bildlöschungen erst nach 6 Monaten bis 2 Jahren usw.). Das kann man sich dann halt erlauben als Marktführer…

    Aber auch die Zeit spielt eine Rolle. Wir werden leider meist nur mit Agenturen verglichen, die bereits seit 5-6 Jahren auf dem Markt sind. Dieser Vergleich hinkt natürlich. Denn für eine Agentur die 1,6 Jahre alt ist, sind unsere Verkaufszahlen bereits sehr ordentlich. Und die Tendenz ist deutlich steigend. Es gibt also keinen Grund für Trübsal, aber das schnelle geld können wir dennoch nicht bieten. Ein gesunder Agenturmix kann daher nicht schaden. Nur macht es eben keinen Sinn, Bilder bei einem Marktführer für 1.- Euro oder Dollar anzubieten und bei uns für 10-170.- Euro. Dann wird es auch in 4 Jahren keine Verkäufe geben.

    Als Fotograf sollte man sich für eine Preisklasse entscheiden, d.h. Bilder die einer Klasse zugeordnet sind, sollten auch nur in diesr Klasse (Micro-, Mid- und Macrostock) angeboten werden.

  12. matthi

    Genau so ist es: im Offizierslehrgang gab es einen Ausbilder (Zivilist), der immer sagte: kommt Zeit, kommt Rat, kommt Oberrat…und wir alle hier auf zoonar müssen eben auf den “Oberrat” noch warten.

    Im übrigen muss ich noch mal das Bild loben, welches diesem Beitrag vorangestellt ist, witzige/gute Idee, ist mir erst gar nicht aufgefallen

    Ein anderes Problem kann ja auch sein, dass sich “Leute” ungern bei mehreren BA gleichzeitig registrieren, und auch der Käufer muss es ja tun, und sei es aus reiner Bequemlichkeit.

    In sofern kann eine Erhöhung des Discountsangebots bei zoonar allen zu Gute kommen, denn ist jemand erst mal erfolgreich bei zoonar als Käufer registriert, und sei es, weil er in dem Moment ein discountbild kaufen wollte, so steigt doch dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass er beim nächsten Mal nen Normal-/Premiumbild kauft, weil er einfach schon mal registriert ist, und die wenigsten werden auch drei oder vier Agenturen nach einem sujet durchsuchen.

    Je nach Sujet ist es ja fast schon unmöglich und schlichtweg Zeitraubend innerhalb einer BA zu einer Entscheidung zu kommen, selbst bei zoonar ist das ja schon teilweise so.
    Wer hat schon Lust, 2000+x Bilder zu durchsuchen/anzuklicken, die sich alle auf das keyword “xyz” beziehen

  13. Christian

    Für mich hat sich heute mal wieder die Premium-Schiene ausgezahlt, nachdem ein Bild bei Zoonar um 340,- € verkauft wurde. (Mein Umsatz: 190,- €)
    Das hätte im Microstock wahrscheinlich viele Jahre gebraucht… Ganz klar, dass aufwändige Bilder auch Premiumpreise erreichen. (es handelt sich um ein Reisebild aus Dubai, Nachtaufnahme)
    “AllerweltsbilderW aus dem Studio verkaufe ich im Standard-Preismodell, es sein denn, es wirken bezahlte Models mit. Dann wirds wieder Premium. Um Budget kümmern sich gottseidank andere.

  14. matthi

    Respekt.

    Mit etwas Glück ist sowas sicherlich möglich, hier war es wohl die Location, die den Preis gerechtfertigt hat.

  15. Renate Krafft

    Das war genau der Aspekt “seltene Motive”, von dem schon die öfter Rede war. Erstmal meinen Glückwunsch zum Verkauf!
    Ich denke auch, daß es wichtig ist, Bilder, Preise und Agenturen sauber zu selektieren, um letztlich auf allen Ebenen zu profitieren, und auch mal andere Motive als die üblichen Touristenbilder zu fotografieren.
    Hamburg ist wirklich ein schönes Beispiel: tausende von Bildern in allen möglichen Agenturen, aber nur von Hafen,Speicherstadt,Hafencity und Rathaus. Da mag ich noch nicht mal mehr meine Kamera auspacken….
    Allerdings habe ich dort inzwischen die meisten markanten Gebäude, Plätze und Brücken kartografiert, so daß auch wirklich Neues vorliegt. Wenn sich Bilder lediglich durch die Auflösung unterscheiden, macht es keinen Sinn, sie zu grob unterschiedlichen Preisen an zu bieten.
    Ansonsten ist ja erfreulicherweise (?) noch Zeit, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen, bis die geregelten Kundennachfragen kommen. Da kann Jeder noch sinnvolle Strategien entwickeln.

  16. matthi

    Das Problem ist, dass Bilder überhaupt erst mal von potentiellen Käufern aufgerufen werden müssen, der erste Schritt zum Erfolg.

    Ohne weiter in´s Detail zu gehen, hab ich gerade heute wiede Bilder gesehen, wo man sich fragen muss, warum die überhaupt angenommen werden, und wenn schon, warum dann nicht wengstens die Preislategorie “Discount” zwingend vorgeschrieben wird.

    Man stelle sich bloss mal vor, es kommt jemand als potentieller Kunde das erste mal zu zoonar, klickt dann auf ein solches Bild, sieht nen dreistelligen Betrag….den sehen “wir” nie wieder

    Schön und gut, wenn hier jeder tun und lassen kann, was er will, was die Preisfindung angeht, in einigen Fällen ist dass dann aber besorgniserregend und kann sich negativ auf alle auswirken

    Insofern ist die Preisfindung dann leider nicht mehr völlige “Privatsache”

  17. Renate Krafft

    Ach, so unbedingt schwarz möchte ich da nicht sehen. Vielleicht handelt es sich um ein seltenes Motiv, das vielleicht auch noch schwer zu fotografieren ist?
    Ansonsten staune ich mal wieder. Hab gerade in einer anderen Agentur mein zweites Allerweltsbildchen zum Einheitspreis von 30 € verkauft, meinem generellen Mindestpreis für RF.
    Ähnliche (nicht meine!) Bilder sind bestimmt für ein paar Cent bei den üblichen Verdächtigen zu haben. Warum also soll ich mir das antun, vielleicht noch hochwertigere Bilder für 1-3 € zu verscherbeln? Selbst auf dieser unteren Ebene halte ich es für wichtig, den Markt zu pflegen und zu erhalten. Auch auf dieser Ebene sind Kunden bereit, einen ordentlichen Preis zu zahlen, wenn sie nicht das Gefühl haben müssen, übervorteilt zu werden. Das gilt dann fortgesetzt auch für die übrigen Preisklassen.

  18. Occur

    @Renate
    Genauso sehe ich es auch. Zumal es bei mir die gleichen Bilder in keiner anderen Agentur gibt. Und die anderen oder vielleicht etwas ähnlichen liegen vom Preissegment A4 nicht grad grossartig abweichend. Ob nach oben oder unten. Da denke ich, der Kunde ärgert sich eher, wenn er auf das gleiche Bild anderswo für 1 € stösst und er hat es hier zum Standardpreis eingekauft, als wenn er für ein Bild 70 € zahlt, welches es anderswo nicht gibt.

  19. Renate Krafft

    Genau das denke ich allerdings auch. Einen Teil meiner Budget-Bilder habe ich auch in zwei anderen Agenturen, allerdings RF zum haargenau gleichen Preis. Das trägt der unterschiedlichen Kundenstruktur sowie der Vorlaufzeit von Zoonar Rechnung.
    Der Vorteil von Zoonar liegt dann in im günstigeren RM-Bereich, einem wesentlich umfassenderen Angebot sowie einer thematischen Gliederung, die im Bildshop bequem ein zu sehen ist. Mit allem anderen schieß ich mir doch selbst ins Knie!


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