Pflanzenbilder (Ablehnung)
Hallo Herr Krabs,
hier zwei meiner abgelehnten Fotos. Da ich Anfänger bin und der Meinung war, dass mir diese Fotos recht gut gelungen waren, bin ich an Ihrer und und auch anderen Meinungen interessiert.
Würde mich freuen, wenn im Blog für mich hilfreiche Kritik entstehen würde.
Martin Gerten
Kategorie: Allgemein 3 Kommentare »





am 21. März 2008 um 19:05 Uhr | #
Erstmal vielen Dank für die beiden Bilder. Ich kann nur immer wieder ermuntern nachzufragen, sonst sind die Entscheidungen der Bildredaktion unverständlich und nicht nachvollziehbar. Es geht ja auch nicht darum die Arbeit an sich zu kritisieren. Wir betrachten die Bilder ja immer auch unter ökonomischen Gesichtspunkten. Technisch habe ich an beiden Motiven nichts auszusetzen. Ich halte sie nur nicht für verkaufbar. Im einzelnen:
Das obige Bild ist eine Nahaufnahme, bei der aber kein Detail heraussticht. Daher wäre es nur noch als Hintergrundmotiv verwendbar, wofür diem Kontraste wiederum zu stark sind. Es ist also ein Bild, für das ich keine Nachfragechance sehe. Sicher hätte ich es in den Anfangstagen von Zoonar noch angenommen. Da wir aber mit Pflanzenbildern regelrecht bombardiert werden, muss und kann ich hier besonders wählerisch sein.
Nun könnte man einwenden es gäbe ja qualitativ schlechtere Bilder in unserem Archiv. Das stimmt. Und wenn Sie sich die letzten Verkäufe anschauen, wurden sogar recht viele unscheinbare Pflanzenmotigve verkauft. Allerdings waren das seltene Gartenpflanzen, die ein Samenhändler erworben hat, der diese Pflanzen anbieten möchte und Abbildungen der gesamten Pflanze dafür benötigt. Hier gelten also wieder andere Maßstäbe. Bei seltenen Objekten schauen wir weniger auf die Bildkomposition.
Wer Blumen als Nahaufnahme fotografiert muss heutzutage dagegen schon etwas sehr besonderes bieten. Verkauft werden solche Motive eigentlich nur als Postkarten- oder Kalenderbilder, gelegentlich auch mal als Hintergrundbild für farbige Seiten in Flyern, Reportagen oder Anzeigen. Es gibt also eine geringe Nachfrage und ein sehr großes Angebot weil Pflanzen zum Lieblingsobjekt der Fotografen zählen. Wahrscheinlich Ich würde daher allen Fotografen empfehlen entweder seltene Gartenpflanzen zu fotografieren und diese auch entsprechend mit lateinischem und englischem Namen zu beschriften oder aber neue Ansätze auszuprobieren, beispielsweise Freisteller, schwarze Hintergründe oder Blumen-Arrangements von der Entstehung bis zur Wirkung in Raum, Balkon oder Garten (hier gibt es eine starke Nachfrage, da nahezu jede Frauenzeitschrift solche Serien hat. Noch ein Tip: Schauen Sie in die Medien, dann sehen Sie was gefragt wird!)
Zum zweiten Motiv: Dieses finde ich von der Komposition her nicht gelungen. Es zeigt im Grunde die Blüte, welche aber ganz nach oben an den Rand gedrängt ist. Das Bild finde ich daher nicht optimal.
am 22. März 2008 um 01:02 Uhr | #
Speziell das erste Bild gefällt mir sehr gut, besonders von der Farbe her. Ich hätte es vermutlich ähnlich fotografiert.
Die Verkaufschancen atehen natürlich auf einem anderen Blatt Papier. Da entscheidet jede BA anders, abhängig vom eigenen Stil und Kundenkreis.Es muß dann kein Widerspruch sein, wenn ein derartiges Bild in einer BA abgelehnt, in einer anderen möglicherweise verkauft wird.
Beim zweiten Bild hätte ich vielleicht eine andere Perspektive gewählt, z.B. die Blüte von oben fotografiert, damit das grüne Zentrum mit seinem Kontrast gut zur Geltung kommt.Und dann auch so, daß die Blüte formatfüllend zu sehen ist, ohne den Hintergrund. Das könnte ich mir auch gut zentriert in einem quadratischen Format vorstellen.
am 19. April 2008 um 11:55 Uhr | #
In Ihrer Art mache ich meine Bider auch,wenn Sie viel Üben wird es auch bei Ihnen zu besseren Bildern eines Tages kommen.Ich übe immer noch und es wird !
mfg.bke.he.de.