Malen mit der Kamera
Mit einer Kamera lässt es sich wunderbar malen. Ich experimentiere schon seit 2001 mit meinen sogenannten “Lichtmalereien”. Dabei fotografiere ich vorwiegend Blüten und Bäume mit bewegter Kamera. Das heißt, die Kamera wird je nach Motiv während der Belichtung in unterschiedlicher Weise bewegt. Die so entstandenen Fotos zeigen Augenblicke, wie wir sie mit unseren Augen nicht wahrnehmen.
Das Ergebnis meiner Aufnahmetechnik sind zauberhafte, pastellartige Bilder. Diese wirken also nicht durch die Realität der Darstellung, sondern aufgrund ihrer Farbkomposition. Die Motive zerfließen zu farbigen Tupfern, geschwungenen Linien, verwischten Farbspuren oder zu einem verwirrenden Komplex von Farben. Was daraus entsteht, ist eine Absage an den Realismus. Diese Art der Naturfotografie zeigt unter anderem auch impressionistische Wege, die bis an die äußersten Grenzen des möglichen ausgenützt werden können. Mehr von dieser Art Fotos sind auch auf meiner Webseite zu sehen:
http://www.pilsak.de/Home-Lichtmalerei.htm
Kategorie: Fotodesign 6 Kommentare »





am 13. März 2008 um 21:58 Uhr | #
Also damit würde ich mich mal umgehend bei Lumas bewerben. Der Katalog ist voll von solchen Konzepten.
am 13. März 2008 um 23:21 Uhr | #
Wirklich sehr beeindruckend. Was mich besonders fasziniert sind Bilder, auf denen einzelne Objekte völlig scharf sind um Vergleich zum Rest des Bildes (Weihnachtssterne). Das spricht für eine sehr ausgefeilte Technik und große Präzision. Ein interessanter und kreativer Ansatz.
am 14. März 2008 um 18:43 Uhr | #
interessante Fototechnik, erinnert mich aber etwas sehr an Filterspielereien in Photoshop und für jemanden der den Hintergrund der Technik des Bildes nicht kennt wirkt dieses dann Laienhaft
am 14. März 2008 um 22:45 Uhr | #
Diese Assoziation kam mir auch als erstes. Dann habe ich mir die diversen Homepages angesehen und war beeindruckt. Da auch die “naturalistischen” Bilder ein großes Können zeigen, sieht man, dass sehr viel persönliche Arbeit dahinter steckt.
Gerade bei ähnlichen bildern und ähnlicher Technik sieht man,dass jedes Bild einzigartig ist, was mit Filtern so nicht zu erreichen ist.
Mag sein, dass gute Filter diese Prozesse gekonnt reproduzieren und systematisieren. Das spricht wiederum für das Können des Programmierers.Das Ergebnis ist dann uniform und beliebig reproduzierbar.
Von dieser Uniformität sind die gezeigten Bilder jedoch weit entfernt, was man bei genauem Betrachten erkennen kann. Das macht auch ihren Reiz aus.
am 27. März 2008 um 11:47 Uhr | #
Einigen Bildern der Homepage sieht man an, dass sie nicht mit oben erwähnter Technik, sondern mit Photoshop-Filtern entstanden sind. Zum Beispiel Bilder mit “Glas”filter,….
Dies sollte man dann vielleicht auch erwähnen und sie nicht unter falschem Deckmantel laufen lassen!?
LG Alexander
am 28. März 2008 um 11:28 Uhr | #
Mann kanns kaum glauben, aber es geht auch ohne Photoshop-Filter!
Meine Bilder “Glasblumen” und “Glaslilien” sind in einem Gewächshaus entstanden (Blumen innen am Glas, Fotograf außerhalb des Gewächshauses)
Viele Grüße, Walter