Mikrofotografie von Martin Kreutz

Dehnungsriss einer Plastikfolie

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Seit 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Mikroskopie und Mikrofotografie. Mein Olympus BX50 Forschungsmikroskop ist mit einer hochwertigen Planfluorit-Optik ausgestattet und einem digitalen Mikroblitzsystem. Meine Kamera auf dem Mikroskop und für alle anderen Zwecke ist eine Olympus E-400 mit einem 10 MP Bildwandler. Neben DIK (differentiellen Interferenzkontrast) kann ich an meinem Mikroskop Auflicht-, Hellfeld-, Dunkelfeld- und Polaristationsmikroskopie realisieren. 

Der Mikroblitz ist eine Sonderanfertigung, bei dem ein umgebauter Olympus FL-36 Blitz nach dem Köhler’schen Beleuchtungsprinzip in den Strahlengang des Mikroskops integriert ist. Er stellt das Kernstück meiner Mikrofotografie dar. Nur mit dieser Technik sind hochaufgelöste Fotos von schnell beweglichen Objekte möglich. Dies auch bei lichtintensiven Kontrastierungsverfahren wie DIK oder Polarisation.

Mundwerkzeug einer Spinne

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Ich nutze das Mikroskop für die Erforschung von freilebenden Protozoen (Einzellern) und habe 2006 zusammen mit Prof. W. Foissner von der Uni Salzburg ein Bildband mit über 1000 meiner Mikrofotos herausgebracht. Daneben betrachte ich aber auch immer wieder unbelebte, manchmal alltägliche Objekte, welche ihre eigene Schönheit oft erst unter dem Mikroskop zeigen.

(http://www.lifecells.de/).

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Martin Kreutz 02.03.2008

Zoonar-Link zur Mikroskopfoto-Lightbox:

http://www.zoonar.de/cmd/?cmd=lb&con_id=1380

Kategorie: Fotodesign 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Mikrofotografie von Martin Kreutz”

  1. Matthias

    Tolle und erstaunliche Bilder ! Und was für eine Formenvielfalt …

  2. Daniela Gonschorek

    Ein fremdes Universum vor unserer Nase! Wenn man die Bilder betrachtet, könnte man wirklich meinen, sie seien auf einem anderen Planeten aufgenommen worden. Total faszinierend.

  3. Alexander Kulla

    Ja, der Mikrokosmos bietet eine Welt für sich. Wirklich erstaunlich und sehenswert.

    Liebe Grüße

    Alexander


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