Archiv für März 2008


Handy-Bilder bei Zoonar

31. März 2008 - 16:48 Uhr

Viele Fotografen die bei Zoonar Fotos haben, haben in den letzten Wochen eine Mail-Anfrage erhalten, ob bestimmte Bilder für die Nutzung als Handy-Grußkarte und SMS-Motiv verwendet werden können. In Kürze werden wir wieder Mails versenden um unser Handy-Portofolio zu erweitern. Nachfolgend möchte ich dazu einige grundsätzliche Dinge erklären, da wir immer wieder die gleichen Fragen erhalten. Ich kann dann hierher verlinken und vielleicht haben auch schon einige diesen Beitrag gelesen und es sind keine Fragen mehr offen.

Handy-Fotos werden in drei Auflösungen ausgeliefert, die den gängigen Bildschirmformaten entsprechen. Da jedes Bild als Hochformat, Querformat und in quadratischer Variante zur Verfügung stehen muss, können längst nicht alle Aufnahmen verwendet werden und die Bilder müssen per Hand entsprechend bearbeitet werden.  Hier sehen Sie ein aktuelles Beispiel in den drei Formaten:

 tbk_deutschland_var1_gras_euromeister2008_1.jpg

  tbk_deutschland_var2_gras_euromeister2008_2.jpg

tbk_deutschland_var2_gras_euromeister2008_3.jpg

Zugegeben ein Provokantes Bild ;-)  Es existiert natürlich für Jedes Land…

Solche Handy-Bilder werden verschiedenen Kunden zur Verfügung gestellt. Das sind zum Beispiel große Verlagshäuser, die in Ihren Magazinen Anzeigen schalten um diese Bilder an Ihre Leser zu verkaufen, wofür die Verlage natürlich eine Provision erhalten. Auch Fernsehsender, Internetseiten oder Handy-Provider vermarkten solche Motive. Ob und wann ein Bild angeboten und beworben wird, hängt allein von den Endkunden ab, darauf hat Zoonar keinen Einfluss. Wir bieten diese Bilder nur an und liefern sie an einen Dienstleister, der erfolgreich solche Handy-Bilder europaweit vermarktet. 

Ein Bild, dass wir (mit der Genehmigung des Fotografen) als Handy-Motiv aufarbeiten und zur Verfügung stellen, muss nicht zwangsläufig schnelles Geld einbringen. Es kann sein, dass das Bild eine lange Zeit nicht aufgerufen wird und dann - wenn es auf Interesse stößt - plötzlich Geld einbringt. Beispielsweise ein Party-Motiv, welches wir in diesem Monat einstellen, dass dann aber erst zu Sylvester von den Kunden verwendet wird. Oder aber ein Hasenmotiv, dass erst Ostern nächstes Jahr Verwendung findet. Das Bild im Beispiel oben kann dagegen nur für die Zeit der EM verwendet werden. Dann hat es seine Schuldigkeit getan. Wenn sich das nicht rechnen würde, würden wir diesen Aufwand jedoch nicht betreiben.  

 Wann ein Bild verwendet wird, kann von Zoonar nicht beeinflusst werden. Es bringt wenig, zu fragen “Wann kriege ich endlich Honorare für meine Handy-Bilder?”. Das ist teilweise Glückssache, teilweise Saisonabhängig (Beispiel Oster- oder Frühlingsmotive). Es KANN ganz schnell gehen, muss aber nicht.

Die Margen pro Bildverwendung sind bei Handy-Bildern sehr gering, der Endkunde zahlt in der Regel 0,50 - 1.- Euro pro SMS oder Handy-Grußkarte.  Dieser Betrag wird dann durch viele Hände geteilt. Wird ein Bild dann “nur” 50 oder 100x verwendet, bringt es dem Fotografen gerade mal 3-7 Euro ein. Jedoch sind einige Motive überaus gefragt und werden vielleicht von mehreren Vertriebspartnern angeboten. Dann kann es schnell viele Tausend Verwendungen geben, denn der Markt für Handy-Bilder ist ein extremer Massenmarkt und zudem global. Es kommt immer wieder vor dass einzelne Fotos sehr stark verwendet werden, andere dafür gar nicht. Bilder, die sich einmal gut verkauft haben, werden natürlich immer wieder verwendet und dann auch von weiteren Vertriebspartnern nachgefragt. Daher ist es oft so, dass die Honorare mit der Zeit tendenziell eher zunehmen aber immer wieder starken Schwankungen unterworfen sind.

Grundsätzlich würde ich allen Fotografen raten, die Option Handy-Bild auszuprobieren, wenn wir dies für ein Bild bei Ihnen anfragen. Dieser Markt ist interessant und lukrativ. Auch wenn hier mal wieder viel Geduld und auch Glück von Nöten ist, so kann man auf der anderen Seite nichts dabei verlieren. Es sind weder Bildsperrungen noch sonstige besondere Maßnahmen erforderlich. Wir bitten Sie allerdings darum, ein Bild, dass für den Handy-Vertrieb freigeschaltet wurde, nicht kurzfristig zu löschen, denn ansonsten können wir die eingehenden Honorare nicht verbuchen.   

 Übrigens werden im Handy-Bereich auch ungewöhnliche Bilder nachgefragt, die ansonsten bei einer Bildagentur vielleicht eher Ladenhüter sind. Dazu gehören Fantasy-und Fabelwesen, Aktbilder die nicht zu eindeutig sind, Symbolfotos oder auch Hintergrundbilder die eine bestimmte Stimmung ausdrücken. Hier noch ein Beispiel aus unserem bisherigen Angebot zum Thema Fußball. Eine simple Grafik, die aber immer wieder verwendet werden kann. Als Foto sähe ich bei diesem Bild eher weniger Chancen auf Verkäufe. Die Handybild-Vertriebe werden dann in der Regel noch einen Spruch neben das Bild setzen. Beispielsweise “Und Tschüß” oder etwas in der Art. Das können sich Fußballfans dann gegenseitig senden. Am besten während der Live-Übertragung… 

163455_rot_2.jpg

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Eine räumliche Tiefe erzielen

28. März 2008 - 11:27 Uhr

Nach unserem Irlandurlaub stellte ich fest, dass bei dem einen und anderen Bild die räumliche Tiefe fehlte. Jetzt werden die Kritiker kommen und sagen, dass man auch einen Skylightfilter benutzt bei Landschaftsfotos. Sie mögen ja auch recht haben, aber dennoch kann man auch diese Bilder durch EBV retten. Dies ist das Ursprungsbild:

1-loop-head-vorher.JPG

Es ist etwas flach von den Farben, die Kontraste wirken leer und die Bildaussage geht gegen die 0 Stimmung. Als erstes habe ich das Bild in mein Bildbearbeitungsprogramm geladen und den Kontrast angepasst:

2-kontrast.jpg

Dannach habe ich eine Tonwertanpassung vorgenommen. Hier zuerst die Originaleinstellungen:

3-tonwert.jpg

Und hier die Einstellungen mit meinen Anpassungen:

4-farbton-und-sattigung.jpg

Danach habe ich nur noch eine Farbton/Sättigungsanpassung vorgenommen (Im Bild unten rechts zu sehen). Nach der EBV sieht das Bild nun so aus:

5-loop-head-nachher.JPG

Sie können das Tutorial mit größeren Bildern kostenlos als PDF auf meiner Seite laden:
http://www.photo-dreams.eu/How_You_Did_It.html

Viele Grüße

Jerry-Louis Ruff

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Raytracing (Bildablehnung)

24. März 2008 - 12:55 Uhr

violinschluesselblumefrage.jpg

Ich bin sehr an Ihren Ablehnungsgründen für das beiliegende Bild interessiert. Gerade dies Bild hielt ich für besonders gelungen und das Thema für “zeitlos verwendbar”.

Ich beschäftige mich seit längerer Zeit schon mit Raytracing als Hobby; seit ich bemerkt habe, dass diese Art von Bildern für Bildagenturen nicht ganz uninteressant zu sein scheinen, teste ich aus, wie weit ich damit kommen kann - und ich versuche, in verschiedene Richtungen zu experimentieren.

Die Palette der Möglichkeiten (Hintergründe, interessante Texturen, Symbolfiguren, Symbole aller Art, “schöne” Bilder…) ist dabei recht breit. Ich stelle im Moment hauptsächlich bei Zoonar ein und in letzter Zeit habe ich öfter den Eindruck, etwas an Ihren Vorstellungen - und an der Verkäuflichkeit - vorbei zu zielen. Dieses Bild ist ein Beispiel dafür

Ich bin neben den Ablehnungsgründen für dieses Bild daher auch interessiert zu erfahren, was Sie in etwa von den von Ihnen angenommenen Bildern halten - gibt es da eine bestimmte Richtungen und Themen, die Sie gern öfter sähen oder solche, die eher uninteressant geworden sind. Auch die Meinung anderer würde mich natürlich interessieren

Mit freundliche Grüßen
Jessica Bushnaq

2 Kommentare » | Warum wurde mein Bild abgelehnt?

Pflanzenbilder (Ablehnung)

21. März 2008 - 18:58 Uhr

p3206750.jpg 

Hallo Herr Krabs,

hier zwei meiner abgelehnten Fotos. Da ich Anfänger bin und der Meinung war, dass mir diese Fotos recht gut gelungen waren, bin ich an Ihrer und und auch anderen Meinungen interessiert.

p3206756.jpg

Würde mich freuen, wenn im Blog für mich hilfreiche Kritik entstehen würde.

Martin Gerten

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Motive vor der eigenen Haustür

18. März 2008 - 21:17 Uhr

lager_2008_-11.jpg 

Im letzten Jahr habe ich ein Fotografen-Treffen in meinem Autohaus veranstaltet. Jeder Teilnehmer hat von mir einen PR-Vertrag bekommen und es wurde kräftig fotografiert.

Diese Motive sind in der Folgezeit immer wieder verkauft worden. Ich selbst war nicht dabei, das Motiv erschien mir einfach zu langweilig.

Inzwischen habe ich das nachgeholt und die Bilder laufen sehr gut.

Weshalb ich das alles schreibe: Es sind die Motive, die vor der eigenen Haustür liegen, die für die anderen interessant sind. Das, was für uns “normal” ist, ist für andere außergewöhnlich.
Wenn man Geld mit Fotos verdienen will, muss man nur versuchen, die eigene Umwelt durch die Brille eines Fremden zu sehen.

Viele Grüße,
Ulf (Zoonar-User “jujo”)

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Suchen mit Zoonar

18. März 2008 - 11:31 Uhr

Mit Hilfe der Zoonar-Volltextsuche lassen sich auch komplexere, verschachtelte Suchanfragen bauen. Freilich steht die Alltagssprache hier manchmal der korrekten logischen Formulierung der Anfrage entgegen. Sucht jemand z.B. nach Esel- und Hundebildern und tippt nun “esel und hund” ein, so dürfte das Ergebnis nicht unbedingt den Erwartungen entsprechen. Vorausgesetzt, die Bilder sind korrekt verschlagwortet, bekommt man nämlich nun nur Bilder angezeigt, auf denen sowohl Esel als auch Hund zu sehen sind. Will man alle Esel und Hunde aus dem Katalog sehen, muß man natürlich “verodern”, also “esel oder hund” in die Suche eingeben.

Wer es lieber auf Englisch mag, kann statt “und” und “oder” hier auch “and” und “or” benutzen, und wem das zuviel Tippmühe macht, kann auch statt dem “und” einfach ein “+” oder noch kürzer Leertaste benutzen. Mehrere Wörter duch Leerzeichen getrennt werden automatisch als “und” interpretiert. Kurzform des “oder” ist ein “,”. Wer also alle Esel und Hunde sehen möchte, tippt kurz “esel, hund”.

Um bestimmte Dinge auszuschließen, gibt es den “Nicht”-Operator. Sucht man Eselbilder, auf denen kein Hund zu sehen sein soll, tippt man “Esel nicht Hund”. Analog auf Englisch heißt es hier “Esel not Hund” oder in der Kurzform “Esel - Hund” oder auch “Esel !Hund”. In diesem Fall dürfte z.B. das Bild von den Bremer Stadtmusikanten in der Ergebnisliste nicht mehr auftauchen.

Hat man bestimmte Favoriten unter den Fotografen, kann man mit dem “@”-Operator ausschließlich in den Beständen des jeweiligen Fotografen suchen. Der Ausdruck “@moppecat katze” z.B. liefert alle Katzenbilder des Fotografen “moppecat”, vorausgesetzt, es gibt den Fotografen “moppecat” überhaupt in der Datenbank.

Mit Hilfe runder Klammern ist es möglich, tiefer geschachtelte Abfragen zu bauen. Die Abfrage “maus (@yx,@xyz)” liefert z.B. alle Mäusebilder der Fotografen “yx” und “xyz”. Gibt mir alle Mäusebilder der Fotografen “yx” und “xyz” und gib mir dazu Bilder, auf denen Käse aber keine Katzen zu sehen sind, sähe folgendermaßen aus: “(maus (@yx,@xyz)), (käse !katze)” oder weniger kryptisch: “(maus und (@yx oder @xyz)) oder (käse nicht katze)”.

Um die Verwirrung jetzt noch etwas zu steigern, könnte man hier noch darauf hinweisen, dass die äußeren Klammern in diesen Falle nicht nötig sind, da der “Und”- und “Nicht”-Operator stärker binden als die Veroderung. Hier führt also die Abfrage “maus und (@yx,@xyz) oder käse nicht katze” oder in der kryptischen Variante “maus (@yx,@xyz), käse !katze” zu den gleichen Ergebnissen.

Na dann, viel Spass dabei!

Übersicht Operatoren:

Operation Deutsch Englisch Kurzform
verUNDen UND AND + Leertaste
verODERn ODER OR ,
ausschliessen NICHT NOT - !
Fotograf @

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Malen mit der Kamera

13. März 2008 - 14:35 Uhr

wood_painting-1.jpg 

Mit einer Kamera lässt es sich wunderbar malen. Ich experimentiere schon seit 2001 mit meinen sogenannten “Lichtmalereien”. Dabei fotografiere ich vorwiegend Blüten und Bäume mit bewegter Kamera. Das heißt, die Kamera wird je nach Motiv während der Belichtung in unterschiedlicher Weise bewegt. Die so entstandenen Fotos zeigen Augenblicke, wie wir sie mit unseren Augen nicht wahrnehmen.

Das Ergebnis meiner Aufnahmetechnik sind zauberhafte, pastellartige Bilder. Diese wirken also nicht durch die Realität der Darstellung, sondern aufgrund ihrer Farbkomposition. Die Motive zerfließen zu farbigen Tupfern, geschwungenen Linien, verwischten Farbspuren oder zu einem verwirrenden Komplex von Farben. Was daraus entsteht, ist eine Absage an den Realismus. Diese Art der Naturfotografie zeigt unter anderem auch impressionistische Wege, die bis an die äußersten Grenzen des möglichen ausgenützt werden können. Mehr von dieser Art Fotos sind auch auf meiner Webseite zu sehen:

bluetenexplosion.jpg

http://www.pilsak.de/Home-Lichtmalerei.htm

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Hinweis

13. März 2008 - 14:31 Uhr

Auf Wunsch des Fotografens wurde der letzte Beitrag (”Foto-Mail selbst gemacht”) gelöscht.

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Bildablehnung durch die Zoonar-Redaktion

7. März 2008 - 09:49 Uhr

 20080228_100240_21.jpg

Zoonar hat das beigefügte Bild (Original 6,11 MB) am 4.3. abgelehnt, weil es die Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. Ich möchte gern Ihr Angebot wahrnehmen und im Rahmen der Bildbeurteilung um eine nähere Erläuterung zu bitten. Ich stelle Ihre Entscheidung nicht in Frage, ich möchte sie vielmehr nur nachvollziehen können. So kann ich beispielsweise keinen Mangel in der Schärfe erkennen, die Belichtung ist gleichmäßig und alle Details sind m. E. bis in die Randbereiche gut zu erkennen. Der Aufbau entspricht der gewünschten Aussage des Bildes.

Wenn der Mangel nun im Inhalt bestehen sollte (eine Zeitung mit aktuellen Wechselkursen, einer 20-Dollarnote und dem entsprechenden Betrag in Euro, 13,33 €), so verstehe ich natürlich, dass solche Bilder höchstwahrscheinlich öfter vorkommen und in Ihrem Portfolio bereits vertreten sind. Ich habe das Bild gleichwohl gemacht und eingereicht, weil es genau in diesem Arrangement eine hohe Aktualität hat und ein Top-Thema ist. Am 27.8. wurde das Umrechnungsverhältnis Euro Dollar von 1:1,50 erstmals überschritten (also 20 US-$ = 13,33 Euro), Dies ist von hoher Relevanz in der Wirtschaft und ich hatte mir vorgestellt, dass der eine oder andere Redakteur aus wirtschaftsorientierten Branchen oder Publikationen an einer bildhaften Darstellung des Themas interessiert sein könnte. Es mag natürlich sei, dass aktuelle Fotos für Ihre Kundenstruktur nicht so relevant sind.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Möller

13 Kommentare » | Allgemein, Warum wurde mein Bild abgelehnt?

Mikrofotografie von Martin Kreutz

2. März 2008 - 20:51 Uhr

Dehnungsriss einer Plastikfolie

pe-folie-100x-pc190180.jpg 

Seit 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Mikroskopie und Mikrofotografie. Mein Olympus BX50 Forschungsmikroskop ist mit einer hochwertigen Planfluorit-Optik ausgestattet und einem digitalen Mikroblitzsystem. Meine Kamera auf dem Mikroskop und für alle anderen Zwecke ist eine Olympus E-400 mit einem 10 MP Bildwandler. Neben DIK (differentiellen Interferenzkontrast) kann ich an meinem Mikroskop Auflicht-, Hellfeld-, Dunkelfeld- und Polaristationsmikroskopie realisieren. 

Der Mikroblitz ist eine Sonderanfertigung, bei dem ein umgebauter Olympus FL-36 Blitz nach dem Köhler’schen Beleuchtungsprinzip in den Strahlengang des Mikroskops integriert ist. Er stellt das Kernstück meiner Mikrofotografie dar. Nur mit dieser Technik sind hochaufgelöste Fotos von schnell beweglichen Objekte möglich. Dies auch bei lichtintensiven Kontrastierungsverfahren wie DIK oder Polarisation.

Mundwerkzeug einer Spinne

spinne-113-24.jpg

Ich nutze das Mikroskop für die Erforschung von freilebenden Protozoen (Einzellern) und habe 2006 zusammen mit Prof. W. Foissner von der Uni Salzburg ein Bildband mit über 1000 meiner Mikrofotos herausgebracht. Daneben betrachte ich aber auch immer wieder unbelebte, manchmal alltägliche Objekte, welche ihre eigene Schönheit oft erst unter dem Mikroskop zeigen.

(http://www.lifecells.de/).

portrait-010308.jpg

Martin Kreutz 02.03.2008

Zoonar-Link zur Mikroskopfoto-Lightbox:

http://www.zoonar.de/cmd/?cmd=lb&con_id=1380

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