Zoonar Bildablehnungen

Liebe User,

da häufig dannach gefragt wurde: unsere Ablehnungsqoute liegt derzeit bei rund 45% der eingespielten Bilder. Sie verläuft sehr heterogen durch die einzelnen User, d.h. während einige Fotografen nur wenig Bild-Ablehnungen haben, sind es bei anderen unverhältnismäßig viele.  Halten Sie die Politik unserer Bildredaktion für angemessen oder sollten wir noch stärker selektieren? Wir würden uns auch freuen, wenn noch mehr von unserem Angebot einer kostenlosen Bildbewertung im Zoonar-Blog Gebrauch gemacht würde. Es müssen nicht zwangsläufig Bilder sein, die bei Zoonar eingespielt wurden. 

Kategorie: News 10 Kommentare »

10 Reaktionen zu “Zoonar Bildablehnungen”

  1. Holger Schmidt

    Beim vom Zoonar angestrebten Midstock erwartet der Kunde zu Recht erstklassige Bilder.
    Bildaufbau, Motiv und Bildwirkung sollten ansprechend sein, eine einwandfreie technische Qualität der Aufnahmen ist selbstverständlich.
    Jede erfolgreiche Agentur entwickelt eigene thematische Schwerpunkte, eine eigene Bildsprache, womit sie sich gegenüber dem Wettbewerb hervorheben kann. Es dauert eine Weile, bis man als Fotograf abschätzen kann, welche Bilder dort hinein passen.
    Wichtig für uns als Fotografen ist es, zu erfahren, aus welchem Grunde Bilder abgelehnt werden, damit wir uns weiterentwickeln können und gegebenenfalls die Aufnahmen, die wir Zoonar anbieten so vorselektieren können, daß wir und Zoonar keine unnötige Arbeit haben…
    Die Idee der Bildbewertung im Blog halte ich in diesem Sinne für sehr nützlich.
    Ich bin für eine strenge Selektion der Bilder, da diese in unser aller Interesse ist (auch wenn ich, der ich kein klassischer Stock-Fotograf bin dann vieleicht ein paar Ablehnungen mehr habe ;-) )
    LG Holger

  2. Angelika Joswig

    Hallo,

    wo kann man denn im Blog ein Foto zur kostenlosen Bildbewertung einstellen? Habe die Kategorie dafür nicht gefunden.

  3. michaelkrabs

    Hallo Frau Joswig,
    Sie können mir das Bild per Mail schicken (bitte mit 72 DPI) oder eine Zoonar-Bildnummer nennen, wenn das Bild Online ist.

    Die Mailadresse lautet:

    mkrabs@zoonar.com

    Danke!

  4. michaelkrabs

    Hallo Herr Krabs,

    im jüngsten Blogeintrag bitten Sie eine Fotografin, ein Foto mit 72 DPI zu senden. Ich möchte nicht klugscheissen, aber bei “DPI” handelt es sich nur um eine Verhältniszahl. Es gibt kein Foto mit 72 DPI und bei der Ausgabe auf den Bildschirm bzw. im Web spielen die DPI keine Rolle.

    Viele Grüße von Ihrem User “Jujo” :-)

    Auch wenn es für mich peinlich ist: Der Man hat natürlich völlig recht, also bitte einfach ein Bild schicken, aber in nicht so großer Auflösung (Web-Format). Damit Ihre Bilder auch nicht aus dem Blog geklaut werden können…

  5. Frank Nörenberg

    Hallo, sicherlich sind meine Fotos nicht die qualitativ besten.
    Aber ich finde das Zoonar die Nase etwas zu hoch hält.
    Sicher möchte jeder seine Fotos möglichst hochpreisig anbieten.
    Aber der Markt ist heutzutage nun mal so das die Billigangebote überwiegen und in großem Maße vorhanden sind.

    Wenn ich nun she das von einer Fotoserie mit ca 40 bis 60 Bildern nur eines oder gar keines angenommen wird, das obwohl ich davon auf anderen Agenturen schon mehrfach welche verkauft habe, denn Frage ich mich ob hier nicht jemand die Nase etwas zu hoch hält.

    Denn mit ca. 200 000 Fotos steht Zoonar doch ziemlich am unteren Limit im Vergleich zu dem was andere anbieten.

    Auch wenn ich feststellen muß das man Fotos von einer Proficam wie der Nikon D1x erst vergrößern muß damit diese denn angenommen werden empfinde ich es als Fehler im System.

    Man sollte doch nicht genau rechnerisch auf 6 MP gehen sondern erst mal sehen welche MP Anzahl die Cams liefern. Nun liegt die D1x und viele andere eben unter den 6MP nach Adam Riese.
    Trotzdem haben viele Profifotografen damit besser Fotos, Welchee sich auch bei Bedarf zum Druck noch vergrößern lassen, als die meisten Amateurfotografen mit einer 12 MP Cam zu stande bringen.

    Da sollte der Betreiber vielleicht mal eine Nacht über schlafen.

    An sonsten finde ich den Aufbau der Webseite ja ganz gelungen.

    Gruß Frank Nörenberg

  6. michaelkrabs

    Hallo Herr Nörenberg,
    naja da sagt ja jeder was anderes. Es gibt ein anderes Forum in dem die User der Meinung sind das wir noch viel zu lasch bei der Bildbeurteilung sind.

    Verkäufe bei anderen Agenturen lasse ich als Argument auch nicht gelten. Das sind dann meist Verkäufe für 1.- Euro mit Royalty Free Lizenz. Das ist keine Kunst und kann für uns nicht der Maßstab sein. Außerdem denke ich, dass Ihre Bilder auch bei den führenden Microstockagenturen nicht angenommen werden würden. Denn auch hier steigen die Qualitätsanforderungen.

    Ich würde Ihnen empfehlen die Bildablehnungen als Chance für eine kritische Betrachtung der eigenen Arbeiten zu nutzen. Die Konkurrenz unter den Fotografen und Agenturen ist sehr hoch, so dass nur noch gute Bildqualitäten eine Zukunft haben. Eine vernünftige Belichtung und Nachbearbeitung der Bilder ist daher unumgänglich.

    Unsere Qualitätsanforderungen werde ich jedenfalls auf keinen Fall absenken. Eher noch erhöhen. Unsere Entwicklung zeigt mir, dass wir damit sehr gut fahren.

    By the way: 200.000 Bilder in einem Jahr sind eine ganze Menge. Wenn das Wachstum bei Zoonar so weitergeht, werden wir in 1-2 Jahren einige Konkurrenten eingeholt oder überholt haben. Und wir haben mit dem internationalen Marketing noch nicht einmal begonnen, d.h. über 90% der Bilder kommen bis dato aus dem deutschsprachigem Raum.

    Wir werden versuchen weiterhin eine gute Midstockqualität aufrecht zu erhalten. Qualität und Quantität müssen heutzutage Hand in Hand gehen. Ich bin sicher, dass auch Sie es schaffen werden, qualitativ hochwertigere Bilder zu schiessen. Dann werden Sie noch Ihre Freude an der Stockfotografie haben und uns vielleicht sogar eines Tages dankbar dafür sein. Wir werden uns bemühen Sie dabei durch weitere Tutorials etc. zu unterstützen.

  7. michaelkrabs

    NACHTRAG: Es kommt auch immer auf die Motive an. Heute haben Sie selten fotografierte Maschinen und Objekte eingespeist und gleich war Ihre Ablehnungsquote deutlich niedriger. Nicht das ich jetzt alle Bilder von der Komposition her berauschend fand, aber es waren eben Bilder die man so wie sie sind gut verkaufen kann und von denen es nicht so viele gibt. Das spielt immer eine gewichtige Rolle.

    Wenn Sie nun Schiffe, Strassen, Küsten, Windkraftanlagen, Waldwege oder Bahnhöfe einspielen, sieht es ganz anders aus. Solche Motive bekommen wir jeden Tag in Massen und werden dann natürlich nur noch die Top-Bilder aufnehmen. Zumal solche Bilder auch eine andere Zielgruppe haben, tauglich für Kalender oder Werbesprospekte sein sollten, während die Maschinenbilder eher für technische Redaktionen und Internetdarstellungen von Interesse sind wo es um Details und weniger um eine “Hochglanz-Produktion” geht.

    Angebot und potentielle Nachfrage spielen also immer eine gewichtige Rolle bei der Bildbeurteilung. Hier greife ich auf 12 Jahre Erfahrung mit Redaktionen und Agenturen im Im- und Ausland zurück. Das heißt nicht, das wir keine Fehler machen, aber ich weiß, schon wass ich da mache, wenn ich Bilder beurteile. Davon können Sie langfristig profitieren.

    Und ein letzter Hinweis: Bei Serienbildern von Menschen können wir immer nur einige Motive aufnehmen, denn nichts ist tödlicher für eine Agentur, als wenn der Kunde bei einem Suchbegriff wie “older woman” den Eindruck erhält es gäbe nur 1-2 Modelle. Dann hätten wir den Kunden zum letzten Male gesehen. Wenn Sie also sehr häufig das gleiche Modell fotografieren, wird es schwierig, weil nicht einige wenige Modelle den Bildbestand einer Agentur dominieren sollten. Das relativiert sich natürlich mit der Zeit, aber hier sind 200.000 Bilder dann doch noch nicht so viel, als dass wir diesen Aspekt bereits vernachlässigen könnten. Achten Sie bei schwarzen Hintergründen auch darauf, dass die Menschen selber niemals dunkel erscheinen. Es sollte dann immer ein deutlicher Kontrast hergestellt werden. Ansonsten würde ich mehr variieren, also auch mal weiße Hintergründe wählen, die als Freisteller häufig nachgefragt werden.

  8. Manfred Grebler

    Ich muß hier ganz klar Herrn Krabs zustimmen!
    Und meiner Meinung nach sind die Qualitätsansprüche bei Zoonar eher noch zu niedrig. Ich sehe immer wieder Bilder, wo ich nicht wirklich verstehen kann, warum diese akzeptiert wurden.

    Was die Megaxpixel betrifft, die 6 MP Anforderung von Zoonar ist das unterste Limit bei ernsthaften Bildagenturen. Die Tendenz geht eher in Richtung 10..12 MP als unterste Grenze. Wobei ich über diese Entwicklung auch nicht gerade glücklich bin, aber wer auf Dauer geschäftlich erfolgreich sein will, muß sich hier wohl den Entwicklungen anpassen.

    Bei der heutigen Bilderflut kann man längerfristig nur noch mit bestmöglicher Qualität überleben. Und diese sollte unser aller Ziel sein.

  9. La-Foto

    Hallo- ich sehe das wie H.Schmidt und M.Grebler. Qualität hochhalten – nur so kann der Mid-Stock bei Zoonar eine Chance haben.

    Serienaufnahmen, z.B. 10x das gleiche Containerschiff aus verschiedenen Blickrichtungen, finde ich zum Upload in eine solche Agentur nicht gerade förderlich. Die guten Bilder würden lediglich zugemüllt.

    P.S. Ich biete nicht unter Zoonar-Standard an und lade auch in keine Micros.

    Gruß

    Jürgen

  10. Marga

    Ich denke, die Bilder, die nicht mehr gebraucht werden , da es schon zuviele Bilder davon gibt oder technisch nicht gut genug gelungen sind, sollten ruhig abgelehnt werden.
    Ich denke das ist vollkommen ok.

    liebe Grüsse
    von Marga


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