Neue Features

Liebe User,

unsere Entwickler haben wieder einige neue Features eingebaut und einige Dinge an der Zoonar-Seite geändert. Hier im Detail:

 - Ab sofort ist es möglich, alle Bilder aus der Merkliste direkt in eine bestehende Lightbox zu übernehmen. Dadurch entfällt der zeitraubende Einzelimport.

- Die 1.- Euro Layoutbilder wurden entfernt, weil damit zu viel Mißbrauch getrieben wurde. Diese Daten wurden bisher gegen eine Schutzgebühr für hausinterne Gestaltungsentwürfe bereitgestellt. Eine Lizenz zur Bildveröffentlichung war damit nicht verbunden. Dennoch haben wir schon mehrere dieser Bilder im Internet entdeckt und gehen davon aus, dass die Dunkelziffer wesentlich größer ist. Verlage, Redaktionen und Designer können natürlich trotzdem weiterhin Layoutdaten auf Anfrage erhalten. Als seriös bekannte Kunden werden von uns zudem für einen speziellen Redaktionsaccount freigeschaltet, der kostenlose Layoutbilder enthält.

 - Um Kunden die besonders günstige Bilder erwerben wollen trotzdem etwas entgegenzukommen, haben wir die Preise im Preisbereich “Budget” ein wenig auf das gängige Microstock-Preisniveau angenähert. Die Preisspanne reicht nun von 2.- Euro für Internetverwendungen bis 15.- Euro für Originaldaten im Bereich “Budget”. Billiger sollte niemand seine Fotos anbieten, sonst zahlt man am Ende als Fotograf noch drauf. 

Zoonar empfiehlt weiterhin allen Fotografen einen ausgeklügelten Preismix anzulegen, der sich am Produktionsaufwand und der Motivseltenheit orientiert. D.h. besonders aufwendige oder seltene Motive sollten im Bereich Premium, gute Bilder im Preisbereich “Normal” und sehr häufig fotografierte oder schnell fotografierte Motive im Preisbereich “Budget” angeboten werden (sogenannte “Spaziergangfotos”, die nicht schlecht sein müssen, aber eben in Massen vorhanden sind).    

 Aber das ist nur unsere Preisvorstellung. Grundsätzlich gilt, dass jeder Fotograf sein eigenes Preismodell entwickeln sollte. Das soll und wird bei Zoonar auch weiterhin möglich sein. Weitere Zukunftsprojekte im Preisbereich wären Buy-Out-Lizenzen oder limitierte Lizenzen für künstlerische Fotoarbeiten. Auch die Einführung einer weiteren Preisstufe noch über dem Premiumpreis ist denkbar. Für Ideen und Anregungen sind wir immer offen.

Kategorie: News 6 Kommentare »

6 Reaktionen zu “Neue Features”

  1. Matthias

    Einige Gedanken zur Preispolitik :

    Grundsätzlich : Ich habe keine Lust meine Bilder zu Dumpingpreisen bei Fotolia zu verkaufen. In Anbedracht des Arbeitsaufwands um wirklich interessante und komplette Portfolios zu erstellen lohnt sich das nicht. Bis heute habe ich zwar auch noch nichts bei Zoonar verkauft, ich sehe das aber sehr langfristig. Das Einspielen guter Portfolios ist zeitaufwendig und eine Investition auf lange Sicht.

    Ein anderes Argument : Das Mikrostock Angebot vieler Hobbyfotografen, die letzendich nur ein paar Euros pro Monat verdienen und nicht auf die Photographie als Lebensunterhalt angewiesen sind, machen den Markt für professionnelle Anbieter kaputt …

    Zur Benutzeroberfläche :

    Was noch fehlt ist ein Counter um für jedes Bild die Zahl der Abrufe verfolgen zu können.
    Wäre auch toll Zugang zu einer Statistik der Stichwortsuche zu haben. Dies gäbe eine genauere Idee welche Motive gesucht werden …

  2. matthi

    Ein anderes Argument : Das Mikrostock Angebot vieler Hobbyfotografen, die letzendich nur ein paar Euros pro Monat verdienen und nicht auf die Photographie als Lebensunterhalt angewiesen sind, machen den Markt für professionnelle Anbieter kaputt …

    Aber das Problem wird zoonar nicht lösen können, und Du hast ja Zugriff auf höhere Preisstufen.

    Übrigens kein Mitleid an dieser Stelle, passiert mir als Dipl. Grafikdesigner ganz genau so.

    Und dann sind wir alle durch unser tägliches Konsumverhalten Schuld an dem kaputten Markt für andere Branchen etc.pp…das könnte man endlos diskutieren

    Wenn der “Profi” in einem konkreten Fall ein deutlich besseres Bild hat, und dieses “besser” sich auch quantitativ/objektiv erfassen lässt und sich dann auch so in dem höheren Preis widerspiegelt, also 3 x mal so gut => 3 mal so teuer, aber nicht 10 mal so teuer, UND der Kunde überhaupt ein 3 mal so hohes Budget hat, ist das ja alles kein Problem

    Im übrigen, wer hat schon Lust auf dumpingpreise, und die snapshotter auf fotolia würden sicher auch wohl lieber für 50 / 100 EUR als für 1 anbieten ;)

    Wäre auch toll Zugang zu einer Statistik der Stichwortsuche zu haben. Dies gäbe eine genauere Idee welche Motive gesucht werden …

    Wer den trend erkennt, hat ihn schon verpennt.

    Ich glaube auch nicht, dass eine Fotoproduktion auf Grund von ermittelten Stichwörtern ökonomisch Sinn macht, aber “people” dürfte immer gehen…

  3. matthi

    PS: needless to say: MIT MR ;)

  4. Manfred Grebler

    > Was noch fehlt ist ein Counter um für jedes Bild die Zahl der Abrufe verfolgen zu können.

    Abrufe = “Klicks” ?
    Sehe ich dann ähnlich. (Aber vielleicht nur sichtbar für den Fotografen!) Die jetzigen Top 3 der letzten Woche bringt eigentlich nichts, da man doch eher an längerfristigen Statistiken interessiert ist. Und fast noch wichtiger als “welche Bilder haben viele Klicks” ist die Frage “welche Bilder interessieren niemanden”. (Aber siehe unten…)

    > Wäre auch toll Zugang zu einer Statistik der Stichwortsuche zu haben.

    Klingt auf den ersten Blick interessant, aber ich schätze, diese Statistik wäre ziemlich wertlos. Ich denke, die Mehrzahl der Suchanfragen stammt nicht von potentiellen Käufern sondern von Leuten, die einfach mal schauen wollen. (Von Robots mal gar nicht zu reden.) Siehe die Dominanz der Suchbegriffe “Akt”, “sexy”, “Erotik” usw. – Wobei das Problem bei der o.g. Statistik der Klicks natürlich auch auftritt…

  5. michaelkrabs

    “Und fast noch wichtiger als “welche Bilder haben viele Klicks” ist die Frage “welche Bilder interessieren niemanden”.”

    Das stimmt, doch Statistiken können auch stark täuschen. Wir schalten momentan erst in einigen wenigen Bereichen Anzeigen (u.a. Adwords). In diesen Bereichen sind die Klicks daher zeitweise recht hoch. Daraus im Umkehrschluß zu folgern, dass wenig angeklickte Bilder nicht nachgefragt wären, wäre natürlich ein fataler Irrtum. Die Werbemaßnahmen werden nach und nach gesteigert, noch stehen wir in vielen Bereichen aber erst am Anfang der Wettbewerbsfähigkeit (von der Bildmenge her gesehen)

  6. Marcus

    Es ist sicher sehr ehrenvoll, dass Zoonar und die meisten Kollegen hier die Preise stabil halten wollen – ich selbst bin ja gerade deshalb auch hier Mitglied geworden. Nur: sind wir nicht etwas naiv? Wie jedes Produkt ist auch ein Foto präzise soviel wert, wie der Kunde bezahlt. Erhöhter Aufwand/Kosten für den Erzeuger allein setzt keinen höheren Preis durch. Und wenn Kunden in der schieren Masse der Amateur-Fotografien für einen Euro brauchbare Bilder finden, werden sie diese gegenüber teureren bevorzugen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Chefredaktionen ihre Fotochefs und Art Directoren anweisen, versärkt Micro Stocks zu kaufen. Traurig, aber Realität…


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