Von 0 auf 200.000 in 13 Monaten
Erfolgreiches Start-Up des hamburger Bildportals Zoonar
Hamburg – Manchmal geht es ganz schnell. Die Hamburger Bildagentur Zoonar konnte innerhalb von nur 13 Monaten ihren Bildbestand von 0 auf über 200.000 schrauben. Trotz einer hohen Ablehnungsquote durch die Zoonar-Bildredaktion. Damit gehört die junge Fotoagentur schon jetzt zu den erfolgreichsten Start-Ups, die der deutschsprachige Bildermarkt bisher gesehen hat.
Geheimnis des Erfolges sind ungewöhnliche Features und Freiheiten für Fotografen und Art-Buyer. Direktverhandlungen mit Fotografen, Honorar-Ausschüttungen von bis zu 80% und ein automatisiertes “Pauschalpreis-Tool” sind einige der Neuerungen, mit denen Zoonar innerhalb kürzester Zeit den Sprung in die Top Ten der deutschsprachigen Online-Bildportale geschafft hat.
Kategorie: News 17 Kommentare »



am 19. Januar 2008 um 08:54 Uhr | #
Herzlichen Glückwunsch zu dieser beachtlichen Leistung. Schön, daß es hier eine Gegenbewegung zum Fotografen-unfreundlichen Microstock Segment gibt. Ich freue mich sehr auf die weitere Entwicklung von Zoonar und wünsche euch alles Gute.
Beste Grüße aus Berlin
Dennis
am 19. Januar 2008 um 22:11 Uhr | #
Auch von mir weiterhin viel Erfolg und weiter so! Ich bin gespannt, wie der Fotoblog angenommen wird – die Idee und die Konzeption sind vielversprechend!
am 20. Januar 2008 um 00:08 Uhr | #
Glückwunsch, endlich eine Alternative zum Photoveramtschen bei Billigagenturen. Toll auch, dass Ihr endlich einen Blog habt !
am 23. Januar 2008 um 13:59 Uhr | #
Tolle Idee. Aber bitte selktiert mehr Bilder raus. Die Auswahl ist groß aber qualitativ minderwertig. Da findet man bessere Bilder unter flickr.
Hochwertige Fotos habe ich bis jetzt leider nicht gefunden.
am 24. Januar 2008 um 11:03 Uhr | #
Naja Frank, dann schauen Sie mal etwas genauer hin. Es sind viele Profi-Fotografen dabei, die seit Jahren im Geschäft sind. Das sollte ein Profi wie Sie doch erkennen können?
(ebenso wie bei Flikr übrigens, wo auch viele Profis ihre Bilder zeigen).
Man sieht eben immer das was man sehen will.
am 24. Januar 2008 um 11:19 Uhr | #
natürlich sind bei Flickr die wesentlich bessere Fotos @frank
Möglicherweise liegt das aber an der 10.000-fachen Fotografenzahl oder an der 25.000-fachen Fotoanzahl?
ist nur so ein verdacht den ich mal äußern möchte.
;0)
Mat
am 24. Januar 2008 um 11:51 Uhr | #
Das Argument mit der ungenügenden Bildqualität bekommen wir auch zu hören, weil wir Bilder annehmen, die in Sachen Fotodesign keine Preise gewinnen würden (Heilpflanzen, seltene Wildkräuter und nachtaktive Tiere zum Beispiel). Bei solchen Bildern kommt es darauf an, dass man sie überhaupt im Angebot hat.
Der Verkaufswert eines Bildes bemisst sich immer aus der Kombination von Seltenheit x Bildqualität. Das wird von vielen Bildredakteuren, aber auch Fotografen heutzutage übersehen…
am 24. Januar 2008 um 19:23 Uhr | #
Glückwunsch!
Tolle Entwicklung.
Macht weiter so!
Tommy
am 25. Januar 2008 um 16:07 Uhr | #
Ich sehe es wie Michael
viele Agenturen übersehen, das jedes einzelne Foto seine Qualität, Bildaussage und so weiter, Ich Freue mich das es Euch gelungen ist dieses um zu setzten, Ich hoffe es bleibt so bei Euch.
Gruß Achim
am 26. Januar 2008 um 16:02 Uhr | #
Ich würde gerne mal wissen wie es mit den Verkäufen steht ? Hat Zoonar als Newcomer schon einen Platz im übersättigten Photomarkt ?
am 26. Januar 2008 um 16:59 Uhr | #
Hallo Frank
gut, wenn es Kritiken gibt. Aber was ist “hochwertig”. Sind das vielleicht die Bilder, die z.B. Produkte zeigen oder Personen, die in Wirklichkeit ganz anders aussehen und die z.B. mit aufwändiger Technik und Manipulation produziert wurden ?
Ich würde mal sagen: jede(r), die/der ein Foto macht und dieses dann als wert findet zu veröffentlichen, hat sich etwas dabei gedacht. Das ist wie mit einem Gedicht, das unverfälscht im Kopf entsteht und herauskommt. Die Leser oder Betrachter können das so stehen lassen, begrüßen oder ablehen…
Vor allem aber schadet das niemandem. Wenn es z.B. 100 000 und mehr Rosenfotos gibt, gibt es die halt. Jedes Foto ob aufwändig beleuchtet oder schnell abgelichtet ist ein Unikat.
Gruß
Himmelhuber
am 26. Januar 2008 um 20:21 Uhr | #
Lieber Herr Himmelhuber,
dem muss ich energisch widersprechen. Erstens verursachen 100.000 Fotos immense Kosten und zweitens sucht jeder Bildkäufer sofort das Weite, wenn er bei Stichwörtern wie “Garten” oder “Zierpflanzen” mit 100.000 Rosenfotos zugeschüttet wird. Das können und wollen wir uns nicht leisten, denn dann wären wir schnell wieder weg vom Fenster…
am 28. Januar 2008 um 07:22 Uhr | #
Lieber Herr Krabs
Das kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Agentur auf 100 000 gute Rosenfotos verzichtet, insbesondere wenn viele verschiedene Sorten abgebildet und richtig verschlüsselt sind.
Die Verschlüsselung ist vermutlich auch der Schlüssel zum Erfolg bei der Vermarktung. Wenn beispielweise ein Grafiker ein Rosenbild sucht und „Rose“ bei Zoonar eingibt, wird er sicher erfreut sein über eine große Auswahl an Motiven. Dagegen kann eine Gartenredaktion nichts mit dieser Fülle anfangen, wenn sie eine bestimmte Sorte braucht. Die Suche gelingt bei Zoonar aber diesbezüglich gut. Bei der Eingabe z.B. von „Gloria Dei“ , werden 16 Motive gezeigt, die alle richtig sind. Das selbe Ergebnis erfolgt bei der Eingabe von „Rosa Gloria Dei“. Dagegen tauchen bei der Suche nach „Rose Burgund“ 11 richtige Sorten auf, aber bei der Eingabe nur von „Burgund“ 19 Motive, weil auch Rotweinmotive mit diesem Namen dabei sind. Es müsste eigentlich vorauszusetzen sein, dass die potentiellen Kunden je nach Bedarf den richtigen Suchbegriff eingeben.
Nun aber dennoch eine Frage zu den Keywords. Sollen beispielsweise bei Motiven wie „Rosen“ solche Wörter wie „Ziergarten“, „Garten“, „Blumenbeet“ nicht als Keyword gespeichert werden? Dann wird es aber schwierig mit 10 Pflichtwörtern! Das gilt auch für andere Pflanzen.
Zur Qualität ist noch mal zu sagen: er kommt oft nicht auf die Kamera an oder den Aufwand für die Gestaltung der Szene, sondern auf den richtigen Moment, eine günstige Gelegenheit, eine passende Umgebung, gutes Licht und andere Aspekte, um gute Fotos zu produzieren. Der Wert (Stichwort “hochwertig”) richtet sich dagegen nach dem Bedarf und der Nachfrage.
am 28. Januar 2008 um 10:17 Uhr | #
Herr Himmelhuber, Sie übersehen die Kostenfrage. 100.000 Rosenbilder kosten uns mindestens 1500 Euro pro Monat. So viel würden wir damit aber nicht einnehmen. Das wäre gar nicht mehr finanzierbar…
am 29. Januar 2008 um 19:07 Uhr | #
Hallo Freunde (und Feinde)
Mir fällt da grad so eine Gesschihte ein. Und zwar war da mal ein Bild von einem Fotomotedell in der Zeitschrift Stern. Da kam dann ein Leserbrief: Hallo Sie haben die …… gut retuschiert, aber Sie haben ihr auch den Nabel wegretuschiert…
am 3. Februar 2008 um 16:50 Uhr | #
Ich wollte nochmal zum Thema Bildqualität zurückkommen, die ich mir oft auch bei meinen eigenen Bildern besser wünsche.
Wenn ich losziehe, um Sturmflut-Bilder zu machen, habe ich es eigentlich nur mit Widrigkeiten zu tun.In der Regel gibt es Nieselregen und eine rabenschwarze Bewölkung, die kaum Licht durchläßt. Dazu gibt es derartige Phänomene fast nur im Winterhalbjahr, und die Flut kommt mit dem Nachmittagshochwasser gegen 17:00, wenn auch noch die Dämmerung einsetzt. Trotz intensiver EBV ist jedes Bild mit deutlichen Mängeln behaftet, was auch ein erfahrener Kollege deprimiert berichtete.
Deshalb sind derartige Bilder in anderen Agenturen kaum oder gar nicht zu finden, so daß der Seltenheitswert enorm ist. Schließlich kann ich mir keine Sturmflut im Sommer bestellen. Das ist inzwischen ein Segment geworden, das ich pflege, in der Hoffnung, die Qualität trotzdem mit der Zeit zu verbessern, auch wenn sie nie einwandfrei sein wird.
Liebe Grüße Renate
am 5. Februar 2008 um 10:28 Uhr | #
Ja Frau Kraft, das geschilderte Problem kenne ich aus eigener Praxis. Ich habe Zoonar ja mitbegründet, weil ich als Inhaber einer kleinen Tierbildagentur genervt war von meinen Partneragenturen die ich beliefere und dachte, da könnte man vieles besser machen. So wurden sehr seltene nachtaktive Tiere meist abgelehnt weil das Bild nicht “schön komponiert” oder zu dunkel war. Nur leider kann man nachtaktive Tiere im Regenwald nicht unter optimalen Bedingungen ablichten.
Wir versuchen daher sowas mit zu bedenken, akzeptieren seltene oder schwer zu fotografierende Objekte auch mal bei schlechterer Bildqualität. Allerdings niemals dort wo es immer auf die Qualität ankommt: Menschen, Freisteller, Foodfotos und Gebäude zum Beispiel. Solche Bilder sollten immer eine gewisse Qualität aufweisen. Bei Garten- oder Landschaftsfotos kommt es aufs Motiv an. Eine seltene Rose werde ich akzeptieren, auch wenn mir das Bild nicht gefällt, einen Vorgarten nicht. Auch wenn dieser Vorgarten einmalig sein sollte, solche Bilder müssen dann Top aussehen, weil es ganz andere Käufer sind (z.B. Kalenderverlage). Das gleiche bei Landschaftsaufnahmen. Eine Sturmflutaufnahme darf auch mal zu dunkel sein, nicht aber ein Berg. Den Berg kriegen wir ja früher oder später auch in besserer Qualität, der läuft nicht weg und andere Fotografen haben mehr Glück mit dem Wetter. Das ist zwar fies (wie so oft in der Fotografie) aber nicht zu ändern. Nur um mal einige Beispiele zu nennen…