Neue Partneragenturen bei Zoonar im Distributionsystem verfügbar

Liebe Fotografen,

wir freuen uns mitteilen zu können, dass es drei neue Partner im Distributionsnetzwerk gibt. Ganz frisch, seit dem heutigen Tag, ist Depositphotos dabei. Die meisten von Ihnen werden diese Agentur bereits kennen, da sie zu den größten fünf Microstockagenturen weltweit zählt. Sie können alle RF-Fotos für den neuen Distributionspartner freigeben. Die Belieferung erfolgt ab ca. April 2014 über eine API-Schnittstelle. Dies hat enorme Vorteile: Die Fotos werden nur bei Depositphotos direkt verkauft, nicht aber im  Distributionsnetzwerk von Depositphotos. Dadurch werden immer kleinteiligere Honorarteilungen durch immer mehr Beteiligte vermieden. Ich denke daher, dass die Distribution über Zoonar für viele Fotografen eine interessante Alternative darstellen kann. Sie können Ihre Fotos ab sofort für Depositphotos freigeben. Der Verkauf wird aber wie gesagt, erst im April oder Mai starten.

http://www.zoonar.de/2574182, Foto: DOCmedia
Zoonar Distributions Netzwerk erweitert

Shutterstock ist ja nun schon eine ganze Weile dabei, wurde aber bisher nicht öffentlich angekündigt. Daher hier noch einmal der Hinweis, dass Sie Ihre RF-Fotos auch für die größte Microstockagentur der Erde freigeben können. Die Zoonar-API erhält mit ImageDJ, einer koreanischen Bildagentur ebenfalls einen weiteren Partner.  Auch hier soll der Vertrieb etwa im April 2014 starten.

Wir hoffen auf viele weitere Distributionspartner in 2014!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Zoonar-Team!

Falsche Geldscheine mit Zoonar-Logo aufgetaucht!

Zoonar/Marc Dietrich
Zoonar/Marc Dietrich

EIN ANRUF DER DEUTSCHEN BUNDESBANK… hat heute für Erstaunen, Gelächter und Ärger bei uns gesorgt. Es ist ein Geldschein mit Zoonar Wasserzeichen in der Abteilung “Geldfälschung” aufgetaucht. Der- oder diejenige hat sich also nicht einmal die Mühe gemacht das Foto zu kaufen, sondern einfach mit Wasserzeichen kopiert. Wer nimmt so einen Schein an ???

Das ist natürlich auch ein glatter Lizenzbetrug an uns und dem Fotografen ;-)

Aber davon mal abgesehen, wurden wir jetzt ultimativ aufgefordert alle Fotos auf denen Euro-Banknoten relativ plan mit mehr als 1/3 der Banknote zu sehen sind, sofort zu löschen. Hier noch einmal die genaue Definition, da diese auch für Ihre Fotoproduktionen in Zukunft wichtig sein kann.

“Entfernt werden müssen alle Abbildungen auf denen mehr als 1/3 einer Euro-Banknote plan abgebildet ist, in einer Größe, die beim Kauf der Originaldatei eine Reproduktion in Geldscheingröße ermöglicht.” Das sind dann leider recht viele Fotos.

Die Fotos müssen auch dann gelöscht werden, wenn Hände diese Noten halten oder mehrere übereinander liegen oder ein Haus drauf steht usw. Also typische Stockmotive mit Geld. Entscheidend ist, dass mehr als 1/3 des Scheines zu sehen sind und in einer Größe, die eine spätere Reproduktion auf Geldscheingröße erlauben würde. Das sind bei der heutigen Pixelmenge fast alle Bilder. Wichtig ist noch, das die Geldscheine plan sind. Wenn sie schräge oder mit Knick fotografiert wurden, dann wäre es wieder ok.

Das betrifft bei uns rund 2.000 bis 5.000 Fotos, die wir löschen werden. Dies nur als Hinweis, falls Sie die Bilder dann vermissen. Es wird große Agenturen geben, die davon mehrere 10.000 Fotos haben. Viel Arbeit also nicht nur für uns…

 

Zoonar/Erwin Wodicka - wodickaaon.at
Zoonar/Erwin Wodicka – wodickaaon.at

 

Hier noch der Original der EU zu diesem Thema:

 

Niemals darf der Eindruck entstehen, es handele sich um echte Noten.

Die Bevölkerung vor Falschgeld zu schützen gehört zu den Aufgaben der Europäischen Zentralbank. Gemeinsam mit den Nationalen Zentralbanken wacht sie darüber, dass möglichst keine gefälschten Scheine und Münzen in Umlauf geraten. Um Verwechslungen auszuschliessen, werden auch an Abbildungen von Euro-Scheinen hohe Anforderungen gestellt. Die Regeln wurden im Jahr 2003 nochmals verschärft.

 Grundsätzlich dürfen die Scheine nur so abgebildet werden, dass niemals der Eindruck entstehen kann, dass es sich um echte Noten handelt. Abbildungen müssen wesentlich größer oder wesentlich kleiner als die Originalnoten sein. Entweder betragen Länge und Breite jeweils weniger als 75% des Originalmaßes, oder beide Seiten haben jeweils mehr als 125% der Ursprungsgröße.

Wenn Scheine beidseitig nachgebildet werden, sind die Auflagen sogar noch strenger. Dann dürfen die Banknoten maximal 50% der Länge und 50% der Breite haben oder sie müssen auf jeder Seite mehr als 200% der Originalmaße aufweisen. Andere Größen der Darstellung dürfen nur verwendet werden, wenn sich das verwendete Material eindeutig von Papier unterscheidet und deutlich anders aussieht als ein Geldschein.

Die Abbildung von Euro-Scheinen auf Webseiten oder andere elektronische Reproduktionen unterliegen ebenfalls den Vorschriften der EZB. Demnach dürfen Banknoten maximal mit einer Auflösung von 72 Punkten pro Inch (dpi) veröffentlicht werden, außerdem müssen sie deutlich mit “Specimen” beschriftet sein. Für Schriftgröße, Schrifttyp und Farbe dieser Aufschrift gelten detaillierte Vorschriften.

Bildagentur Zoonar kooperiert mit Medienservice Reportagen.de

Seit etwa zwei Monaten haben Zoonar-Fotografen die Möglichkeit, Fotos für den neuen Partner-Bereich “Zoonar API” freizuschalten. Mehr als 1,2 Millionen Bilder wurden in dieser kurzen Zeit bereits für die neue API-Schnittstelle freigeschaltet. Und dies, obwohl es bisher erst zwei Partner gibt. Einer davon ist der Hamburger Medienservice Reportagen.de, dessen Arbeitsweise wir hier näher vorstellen möchten. Weitere Partner werden noch in diesem Jahr freigeschaltet.

Die Foto-Distribution über eine API-Schnittstelle, bietet den Zoonar-Fotografen mehrere Vorteile. Zum einen, können verschiedenste Partner auf einmal beliefert werden, was den administrativen Aufwand in der Bildverwaltung deutlich verringert. Zum anderen bietet die API einen zusätzlichen Schutz, da Fotos schnell wieder abgezogen werden können. Sie werden in einer API nicht physikalisch ausgeliefert. Langfristig sollen auf diese Weise 10-30 einzelne Vertriebspartner über die API beliefert werden. In der Regel wird es sich dabei um andere Bildagenturen, beispielsweise aus kleineren Ländern, handeln. Möglich ist es aber auch, neue Vertriebsmodelle auszuprobieren. So wie im Fall von Reportagen.de

Screenshot Reportagen.de
Screenshot Reportagen.de

Reportagen.de wurde 2013 von Michael Krabs, einem Gesellschafter der Bildagentur Zoonar gegründet. Michael Krabs hat bereits vor der Zoonar-Gründung 10 Jahre als freier Journalist Reportagen und Features produziert und an Zeitschriften, Zeitungen und Kundenmagazine verkauft. Erfahrungen aus dieser langjährigen Tätigkeit und aus der Arbeit als Geschäftsführer der Bildagentur Zoonar brachten ihn schließlich auf die Idee für Reportagen.de. Schon in seiner Zeit als freier Journalist musste Michael Krabs feststellen, dass sich Texte mit passenden Fotos besser verkaufen.

Auch bei Zoonar bestellen oft Bildredakteure  unter hohem Zeitdruck Fotos für fertig vorliegende Geschichten. Kein leichtes Unterfangen. Manchmal gleicht die Suche nach den passenden Bildern einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Gleichzeitig werden bei Bildagenturen oft Bildstrecken eingespielt, die eigentlich nur als komplettes Thema Sinn machen. Kaum jemand kauft zum Beispiel das Foto eines abgeholzten Baumstammes. Es sei denn, dieser Baumstamm ist der Rest eines illegal gerodeten Regenwaldes und das Foto eines von vielen Bilddokumenten zu diesem Thema.

Genau auf diese Marktlücke setzt Reportagen.de. Einerseits können Fotografen Bildstrecken einreichen. Der Medienservice schreibt dann passende Texte und versucht die Themen zu im Print- oder Onlinebereich zu platzieren. Der Service ist völlig kostenlos. Wie bei einer Bildagentur bekommt das Portal nur im Erfolgsfall Honoraranteile.

Anders herum geht es aber auch. Viele Journalisten haben keine passenden Fotos zu Ihren Themen. Reportagen.de greift dann auf die Bilder der Zoonar-API zu und wählt in Ruhe passende Bilder aus. Bei Bedarf werden sogar Illustrationen oder Grafiken angefertigt. Zoonar Fotografen können auf diese Weise zusätzliche Honorare erzielen, da die Chancen einer Veröffentlichung deutlich steigen, wenn komplette Themen angeboten werden. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn auch die Verlage sparen eine Menge Aufwand, wenn komplette Themen vorliegen.

 

Logo Reportagen.de
Logo Reportagen.de

Wie bei jeder guten Idee wird auch Reportagen.de seine Startphase brauchen. Zuerst müssen ausreichend Themen vorliegen, dann müssen diese aktiv vermarktet werden. Derzeit sucht das Portal noch Fotografen mit interessanten und spannenden Bildstrecken und Autoren, die gerne schreiben.

Kontakt:  Reportagen.de, Buttstrasse 4, 22767 Hamburg

www.reportagen.de

Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli auf Fototour im Libanon

Vor zwei Tagen ist unser Fotograf Reynaldo Paganelli in den Libanon aufgebrochen um Reportagefotos für die Bildagentur Zoonar und das Reportageportal www.reportagen.de erstellen. Wir werden in loser Folge ein Tagebuch seiner Eindrücke und Fotos im Zoonar-Blog (hier) und im Reportagen.de Blog (wird gerade implementiert, Link folgt noch) veröffentlichen. Das Auswärtige Amt warnt nach wie vor dringend vor Besuchen im größten Teil Libanons. Umso mutiger ist die Entscheidung von Reynaldo Paganelli, die Reise anzutreten um über die Situation und das tägliche im Libanon zu berichten.

 

Im Libanon kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Assad. Die Lage ist besonders in und um Tripoli und in Saida bleibt sehr angespannt. Tripoli und der Norden des Landes sowie die Bekaa-Ebene sind die Hauptanlaufpunkte für syrische Flüchtlinge im Libanon. Auch die wegen ihrer historischen Stätten bekannte Stadt Baalbek gehört zu diesen Anlaufpunkten. Täglich erreichen tausende neue Flüchtlinge das Land. Weitere Informationen bietet das Auswärtige Amt:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LibanonSicherheit.html

 

Zoonar-Fotograf Reynaldo Paganelli in Harissa, Libanon
Zoonar-Fotograf Reynaldo Paganelli in Harissa, Libanon

 

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Zoonar-Fotograf Reynaldo Paganelli in Harissa, Libanon

 

 

Harissa/ Marienstatue

Mit der Gondel fährt man von Jounieh nach Harissa, einem kleinen Bergdorf 650 m. ü.M. und ein wichtiger christlicher Pilgerort in Beirut. Die Marienstatute auf dem Berg ist das Ziel Hunderter von Pilgerer. Sonntags ist die Zahl der Besucher noch größer, die die Messe, die auf dem Berg stattfindet, besuchen. An diesem Sonntag findet der Gottesdienst außerhalb der kleinen Kapelle statt, die sich unterhalb der Statue befindet.

 

Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu bei der Marienstatue in Harissa, Libannon
Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu bei der Marienstatue in Harissa, Libannon

 

Die weiße Statue der Jungfrau Maria (Notre Dame du Liban) ist 15 Tonnen schwer und wurde 1908 eingeweiht. Eine moderne Kathedrale, aus Glas und Beton, befindet sich auf der anderen Seite der Statue. Hauptsächlich Pilger sind an diesem Sonntag anzutreffen, weniger Touristen. Jedoch nicht nur Christen, sondern auch einige junge muslimische Frauen besuchen den Pilgerort um oben an der Statue zu beten.

 

Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu Besuch bei Michel Salamouni, Libanon
Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu Besuch bei Michel Salamouni, Libanon

 

Zouk Mikaël, eine kleine libanesiche Stadt, an der Küste, jedoch etwas oberhalb gelegen, wurde Anfang des XIV. Jahrhunderts gegründet und wurde für seine Produktion von hochwertiger Seide bekannt. Der “Souk” (Markt) war einer der wichtigsten Märkte der Region.

 

Mit 14 Jahren hat Michel Salamouni das Handwerk der Seidenweberei erlernt und ist heute mit 88 Jahren einer der ältesten und weltweit einer der wenigsten, die dieses Handwerk immer noch ausüben. Ich habe ihn an einem Sonntag in seinem kleinen Laden im Souk besucht und er war einer der wenigsten, die gearbeitet haben. Er meinte, die Seidenweberei ist seine Leidenschaft und daher nicht nur Arbeit, sondern sein größtes und liebstes Hobby.

 

Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu Besuch bei Michel Salamouni, Libanon
Zoonar Fotograf Reynaldo Paganelli zu Besuch bei Michel Salamouni, Libanon

Fotos zum Vatertag – Her mit den biergefüllten Bollerwagen!

Komme gerade vom Joggen und bin Horden von Männern mit biergefüllten Bollerwagen begegnet. Zu Hause war ich neugierig: Haben wir entsprechendes Bildmaterial bei Zoonar? Leider kaum. Eine echte Marktlücke: Fotos zum Vatertag! Weihnachtsbaumschmuck wird fotografiert bis zum abwinken, ich schätze das wir mehrere 10.000 Bilder mit Baumschmuck im Archiv haben. Gleiches gilt für Ostereier. Aber für die kleineren Feiertage gibt es oft nur wenig Bildmaterial. Also liebe Fotografen: Vatertag, Muttertag, Tag der Deutschen Einheit, Tag des Wassers,Tag des Bieres, Tag des Was-Weiss-Ich… Hier gibt es evtl. bessere Chancen auf Verkäufe! Helfen Sie sich doch gegenseitig. Welche Feiertage haben wir noch? Bitte hier als Kommentar posten…

http://www.zoonar.de/4615261 (von Corinna Gissemann)
http://www.zoonar.de/4615261 (von Corinna Gissemann)

 

Welche Feiertage könnten noch abgelichtet werden?

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